Navigation und Service

Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung : Thema: Ministerien & Behörden

Statistische Angaben zu den Fängen in Schleswig-Holstein

Letzte Aktualisierung: 08.04.2026

Die Fangstatistik der schleswig-holsteinischen Fischerei bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Fischerei in Nordsee, Ostsee und Binnengewässern. Sie zeigt die jährlich erzielten Fangmengen und Erträge sowie deren Verteilung auf die wichtigsten Fischarten.

Die dargestellten Daten machen deutlich, wie sich die Fischerei im Zeitverlauf verändert hat. Neben natürlichen Schwankungen der Bestände spiegeln sich auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen und strukturelle Entwicklungen in den Ergebnissen wider.

Fänge schleswig-holsteinischer Fischkutter in der Nordsee

Fangmengen schleswig-holsteinischer Fischkutter in der Nordsee (2010-2025)
Fangmengen schleswig-holsteinischer Fischkutter in der Nordsee (2010-2025)

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Fangmengen schleswig-holsteinischer Fischkutter in der Nordsee von 2010 bis 2025, aufgeschlüsselt nach verschiedenen Hauptarten wie Kabeljau, Hering, Sprotte, Sandaal, Scholle und weiteren Arten. 
Zu Beginn des Betrachtungszeitraums im Jahr 2010 liegen die Gesamtfangmengen auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Insbesondere Sandaal und Hering prägen in diesen Jahren das Fangbild. In den darauffolgenden Jahren sind deutliche Schwankungen zu erkennen: Während einzelne Jahre – etwa 2015, 2018 und 2020 – wieder höhere Fangmengen aufweisen, gehen die Gesamtfänge in anderen Phasen spürbar zurück.

Auffällig ist der strukturelle Wandel innerhalb der Fangzusammensetzung. Der Anteil klassischer Arten wie Sandaal nimmt im Zeitverlauf tendenziell ab, während andere Arten wie Gemeiner Kalmar oder verschiedene Beifänge an Bedeutung gewinnen. Hering bleibt über den gesamten Zeitraum hinweg eine zentrale Art, zeigt jedoch ebenfalls Schwankungen.
Ab etwa 2021 ist ein deutlicher Rückgang der Gesamtfangmengen zu beobachten, der sich bis 2025 fortsetzt. Gleichzeitig verschiebt sich die Zusammensetzung weiter: Einige Arten treten nur noch in geringen Mengen auf, während andere relativ stabil bleiben.
Die schwarze Linie in der Grafik stellt die Erlöse der Fischerei in Millionen Euro dar. Die dargestellten Erlöse bewegen sich im Bereich von etwa 9 bis 13 Millionen Euro pro Jahr und schwanken ebenfalls. Ein direkter Gleichlauf zwischen Fangmenge und Erlös ist nicht durchgehend erkennbar.


Insgesamt verdeutlicht die Grafik sowohl die natürlichen Schwankungen der Fischbestände als auch wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen in der Nordseefischerei Schleswig-Holsteins über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Fänge schleswig-holsteinischer Fischkutter in der Ostsee

Fangmengen schleswig-holsteinischer Fischkutter in der Ostsee (2010-2025)
Fangmengen schleswig-holsteinischer Fischkutter in der Ostsee (2010-2025)

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Fangmengen schleswig-holsteinischer Fischkutter in der Ostsee im Zeitraum von 2010 bis 2025. Dargestellt sind die jährlichen Fangmengen in Tonnen, aufgeschlüsselt nach den wichtigsten Arten wie Hering, Sprotte, Flunder, Scholle, Dorsch sowie sonstigen Arten. Ergänzend wird der jährliche Erlös der Fischerei in Millionen Euro als Linie abgebildet.

Zu Beginn des Zeitraums liegen die Gesamtfangmengen auf einem vergleichsweise hohen Niveau und gehen in den folgenden Jahren insgesamt zurück. Zwischen 2010 und etwa 2018 sind dabei Schwankungen zu erkennen, bevor die Fangmengen ab 2019 deutlich abnehmen. Besonders ab 2021 zeigt sich ein markanter Rückgang, der sich bis 2025 fortsetzt.

Die Zusammensetzung der Fänge verändert sich im Zeitverlauf. Sprotte und Hering stellen über weite Strecken die größten Anteile an den Gesamtfängen dar. Der Anteil von Dorsch nimmt im Verlauf deutlich ab und ist in den letzten Jahren nicht mehr vertreten. Auch andere Arten wie Flunder und Scholle bleiben über den Zeitraum hinweg vergleichsweise niedrig und variieren nur moderat.

Die Erlöse der Fischerei bewegen sich zu Beginn des Betrachtungszeitraums auf einem höheren Niveau und zeigen bis etwa 2019 leichte Schwankungen. Ab 2020 ist ein deutlicher Rückgang der Erlöse zu beobachten, der in den Folgejahren anhält.
Insgesamt veranschaulicht die Grafik die Entwicklung der Fangmengen nach Arten sowie der wirtschaftlichen Erträge der Ostseefischerei Schleswig-Holsteins im Zeitraum von 2010 bis 2025.

Erträge der Binnenfischerei

Erträge Binnenfischerei (2009-2024)
Erträge Binnenfischerei (2009-2024)

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Erträge der Binnenfischerei im Zeitraum von 2009 bis 2024. Dargestellt sind die jährlichen Erträge in Tonnen, aufgeschlüsselt nach verschiedenen Fischarten wie Aal, Barsch, Brassen, Hecht, Karpfen, Maräne, Schleie, Zander sowie weiteren Arten. Zusätzlich werden sonstige Binnen- und Meeresfänge berücksichtigt.

Im Zeitverlauf sind deutliche Schwankungen der Gesamterträge erkennbar. Höhere Werte treten insbesondere in den Jahren um 2012, 2014 und 2019 auf, während die Erträge in anderen Jahren, etwa 2010, 2016 oder 2023, niedriger ausfallen. Ein langfristiger, durchgehend steigender oder sinkender Trend ist nicht eindeutig erkennbar.
Die Zusammensetzung der Erträge variiert zwischen den Jahren. Aal stellt in vielen Jahren einen bedeutenden Anteil an den Gesamterträgen dar, während auch Arten wie Brassen, Barsch und Zander regelmäßig vertreten sind. Weitere Arten wie Hecht, Karpfen oder Maräne tragen in geringerem, aber kontinuierlichem Umfang zu den Gesamterträgen bei.

In den Jahren ab etwa 2020 bewegen sich die Gesamterträge auf einem moderateren Niveau im Vergleich zu einzelnen Spitzenjahren zuvor. Gleichzeitig bleibt die Verteilung auf die einzelnen Arten weiterhin relativ breit gefächert.

Insgesamt bietet die Grafik einen Überblick über die jährlichen Erträge der Binnenfischerei sowie deren Zusammensetzung nach Arten im Zeitraum von 2009 bis 2024.

Fangmenge und Erlöse von Miesmuscheln und Speisekrabben in Schleswig-Holstein (2010-2025)

Fangmenge und Erlöse Miesmuschel und Speisekrabben 2010-2025
Fangmenge und Erlöse Miesmuschel und Speisekrabben 2010-2025

Die Grafik zeigt die Fangmengen und Erlöse von Miesmuscheln und Speisekrabben in den Jahren 2010 bis 2025. Die Fangmengen (in Tonnen) sind als gestapelte Balken dargestellt, wobei Miesmuscheln dunkelblau und Speisekrabben hellblau dargestellt sind. Die Linien zeigen die Erlöse (in Millionen Euro) sowie den durchschnittlichen Kilopreis der Speisekrabben.

Es ist erkennbar, dass die Fangmengen von Miesmuscheln insgesamt schwanken, während die von Speisekrabben tendenziell leicht ansteigen. Die Erlöse beider Arten zeigen eine steigende Tendenz, wobei die Erlöse der Miesmuscheln meist höher liegen als die der Speisekrabben. Der durchschnittliche Kilopreis der Speisekrabben bewegt sich über den Zeitraum relativ stabil zwischen ca. 4 und 7 €/kg.

Die Grafik gibt einen kompakten Überblick über Mengenentwicklung, Preisniveau und wirtschaftliche Bedeutung beider Arten.

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link:

Datenschutz