Schleswig-Holsteins Polizei bekommt neue Dienstausweise. Das Dokument im Karten-Format ist bundesweit vereinheitlicht, schwer zu fälschen und leicht zu überprüfen.
Schleswig-Holsteins Landespolizei führt einen neuen Dienstausweis ein. Zum 1. März 2026 erhalten rund 9.700 Polizistinnen und Polizisten, Verwaltungsbeamtinnen und -beamte sowie Tarifbeschäftigte bei der Landespolizei einen neuen Ausweis im Scheckkarten-Format. Der bisherige Dienstausweis in Papierform wird damit abgelöst und gilt übergangsweise noch bis Ende Februar.
„Mit dem neuen Dienstausweis erhalten wir ein einheitliches, zeitgemäßes und fälschungssicheres Dokument für unsere Polizei“, sagte Innenministerin Magdalena Finke bei der Vorstellung des Ausweises in Kiel. Die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner könnten künftig schnell und zuverlässig überprüfen, ob der Ausweis echt ist.
Hologramme, Brailleschrift und Kippbild
Dank besserer Sichtbarkeit, Fälschungssicherheit und Barrierefreiheit können Bürgerinnen und Bürger die kombinierten Sicherheitsmerkmale leicht prüfen und sicher sein, es mit echten Polizisten zu tun zu haben. Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören beispielsweise Hologramme und UV-Elemente. So zeigt auf der Vorderseite ein Hologramm den Polizeistern, der Ausweis enthält fühlbare Erhebungen bzw. Brailleschrift, und das Foto des Inhabers oder der Inhaberin erscheint als Kippbild. Auf der Rückseite ist der Schriftzug 110 gedruckt.
Neuer Chip
Der Dienstausweis der Landespolizei ist in einem gemeinsamen Projekt mit neun weiteren Bundesländern entstanden. Die Landeswappen und Polizeisterne auf dem Ausweis lassen das jeweilige Land erkennen. Die neuen Polizeidienstausweise enthalten außerdem einen Chip mit möglichen oder späteren digitalen Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel für die Zeiterfassung.
Die Polizei rät
Die Polizei informiert auf ihren Internetseiten über die möglichen Ausweisarten und verdeutlicht die Sicherheitsmerkmale zusätzlich in einem Flyer. Wer darüber hinaus Zweifel hat, ob der Ausweis echt ist oder ob man es mit falschen Polizeibeamten zu tun hat, wählt jederzeit den Notruf der Polizei 110.
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