Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Gegen Rassismus & Rechtsextremismus“ finden vom 16. bis 29. März 2026 die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Schleswig-Holstein statt.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind in diesem Jahr wichtiger denn je: Rassistische und rechtsextreme Einstellungen bleiben in Deutschland nicht nur präsent, sondern finden ihren Weg mittlerweile auch immer weiter in die Mitte der Gesellschaft. Ausgrenzungen, Diskriminierung und Gewalt sind keine Einzelfälle. Das Land Schleswig-Holstein steht geschlossen für eine rassismusfreie Gesellschaft, die sich für Vielfalt, Toleranz und Respekt einsetzt.
Gemeinsam Haltung zeigen
Mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus setzen das schleswig-holsteinische Landesdemokratiezentrum und viele Veranstalter im Land im kommenden März erneut ein Zeichen gegen rassistische Gewalt und Ausgrenzung. Innenministerin Magdalena Finke ruft in ihrem Grußwort im Programmheft dazu auf, die Aktionswochen dafür zu nutzen innezuhalten und zu prüfen: „Welche Gesellschaft wollen wir sein? Eine die wegschaut – oder eine, die sich einmischt, wenn Menschen herabgewürdigt, ausgegrenzt oder bedroht werden?“ Das Land Schleswig-Holstein geht mit dem Landesaktionsplan gegen Rassismus genau diesen Weg und zeigt entschlossen Haltung für 100 Prozent Menschenwürde.
Mehr als 130 Veranstaltungen
Vom 16. bis 29. März 2026 können sich die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner auf zahlreichen Veranstaltungen mit Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinandersetzen. Das diesjährige Programm umfasst mehr als 130 Veranstaltungen und Angebote der Kooperationspartnerinnen und -partner im Land. Die Aktionswochen werden von der Landeskoordinierungsstelle Antirassismus beim Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein koordiniert, das gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus ganz Schleswig-Holstein das Programm zu den Aktionswochen entwickelt hat.
Die Eröffnungsveranstaltung findet am 16. März 2026 in Kiel statt. Der Abend steht unter dem Motto „Gemeinsam für Menschenwürde in Schleswig-Holstein: Rassismus und die Macht der Sprache“. Gastrednerin ist die Autorin und Moderatorin Kübra Gümüşay, die Sprache als Deutungs- und Wahrnehmungsrahmen beleuchten wird, der rassistische Strukturen reproduziert.
Die Veranstaltung wird von Joanna Peprah moderiert und mit Poetry-Slam von Björn Högsdal und Mona Harry künstlerisch begleitet. Zudem ist die Ausstellung #wasihrnichtseht von Dominik Lucha Teil des Programms. Für Fastende wird es die Möglichkeit zum Fastenbrechen geben.
Die Veranstaltung des Landesdemokratiezentrums Schleswig-Holstein der Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen ist öffentlich.
Sie müssen sich für eine Teilnahme zuvor bitte anmelden.
Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, gedenken die Menschen weltweit der Opfer rassistischer Gewalt. Zugleich ruft der Tag zum aktiven Engagement gegen Rassismus auf. Die Stiftung gegen Rassismus koordiniert die Veranstaltungen der Internationalen Wochen gegen Rassismus bundesweit.
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