Deutschland und Dänemark wollen künftig dauerhaft zusammenarbeiten, um Gefahren im Katastrophenfall flexibel und grenzübergreifend abzuwehren. Die dänische Katastrophenschutzbehörde (DEMA) und die deutsche Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) haben dazu nun eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Dem vorangegangen war das Projekt "DanGer 112", das von der Europäischen Union unterstützt wurde und das nun erfolgreich abgeschlossen wurde: So dürfen inzwischen deutsche Einsatzfahrzeuge ohne vorherige Anmeldung über die Grenze nach Dänemark fahren. Außerdem können Einsatzkräfte und Leitstellen beider Länder seit diesem Jahr miteinander funken. Verbindungsoffiziere unterstützen dabei, kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden.
Netzwerk für die gesamte Region
Das Projekt habe nicht nur Lösungen gefunden, sagte Innenministerin Magdalena Finke, sondern auch ein Netzwerk geschaffen, von dem die gesamte Region profitiere. Die Ministerin dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und sicherte zu, gemeinsame Übungen fortführen.
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