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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport : Thema: Ministerien & Behörden

Magdalena Finke

Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Erstes Landesteam im E-Sport

Gemeinsam mit mehreren Partnern fördert und begleitet Schleswig-Holstein als erstes Bundesland ein eigenes E-Sport-Landesteam.

Letzte Aktualisierung: 13.07.2022

Gruppenfoto
v.l. oben: Magdalena Finke, Jörg Adami (EPF), Jan Rixen, Stefan Giese (EDEKA). Unten: Kevin Ebauer, Lena Weiboldt, Marcel Majed, Michel Kossobutzki,

Sie heißen LenaMS29, Dropped Kid, Ayu, FlensburgerJung oder KEKW AFÇ und spielen FIFA oder League of Legends. Zusammen mit sechs weiteren jungen Menschen gehören sie zum E-Sport-Team Schleswig-Holstein – dem ersten Team bundesweit, das staatlich gefördert wird. Nun hat Staatssekretärin Magdalena Finke die Mannschaft im Landeszentrum für eSport und Digitalisierung (LEZ) in Kiel vorgestellt.

Schleswig-Holstein ist Vorreiter

E-Sport sei längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sagte Finke. Die Landesregierung begleite und fördere die Entwicklung, um wichtige sozial-ethische Rahmenbedingungen sicherstellen zu können. Gemeinsam mit EDEKA Nord und der esports player foundation (EPF) würden die Team-Mitglieder professionell gefördert und medienpädagogisch, gesundheitsfördernd und nach sportlichen Aspekten begleitet. Diese Unterstützung sei bundesweit einmalig.

Junges Team auf dem Weg nach oben

Die Teammitglieder sind zwischen 14 und 34 Jahre alt, unter ihnen sind zwei Frauen. FIFA 22 (E-Football) spielen Lena "LenaMS29" Weiboldt (21 Jahre), Florian "IRoyalDynasty" Wilhelm (25 Jahre), Lukas Ketel "Ketel_9" Boysen (26 Jahre), Lennart "KSV_Lennart" Mertineit (14 Jahre) sowie Chris "Cchris1599" Tange (22 Jahre). Mentor ist Marcel "FlensburgerJung" Majed (34 Jahre).

League of Legends spielen Jan "KEKW AFÇ" Rixen (17 Jahre), Lara "Fræckles" Fuhrmann (29 Jahre), Michel "Ayu" Kossobutzki (23 Jahre), Kevin "Dropped Kid" Ebauer (19 Jahre) sowie Mika "Miks" Hansen (21 Jahre).

Spitze im Bundesvergleich

Insgesamt hat das Land seit 2019 mit 1,5 Millionen Euro rund 40 E-Sport-Projekte unterstützt und ist damit mit Abstand Spitzenreiter im Bundesvergleich. Die Angebote sollen Menschen im ganzen Land zusammenbringen, die sich für E-Sport interessieren und ihre Kompetenzen verantwortungsbewusst fördern. In einer starken Gemeinschaft sollen die Talente trainieren können und lernen, sich an feste Regeln zu halten. Dabei soll auch die körperliche Anstrengung nicht zu kurz kommen: Um gefördert zu werden, sind unter anderem Konzepte zum Bewegungsausgleich Voraussetzung. Dank der Förderung sind in den vergangenen Jahren vor allem Strukturen und Projekte im Breitensport entstanden, nun soll der Leistungssport folgen.

Unter Anleitung eines jungen Mannes spielt Magdalena Finke an der Konsole.
Unter Anleitung von Bjarne Fresch übte sich auch Staatssekretärin Magdalena Finke im LEZ.

Sportvereine öffnen sich

Laut Umfrage von "Bitkom Research" spielt etwa die Hälfte aller Deutschen ab 16 Jahren gelegentlich Videospiele. Allein in Deutschland setzt der E-Sport-Markt laut dem Verband der deutschen Games-Branche derzeit etwa 100 Millionen Euro im Jahr um. Sportvereine gründen immer mehr E-Sport-Abteilungen, die das Hobby professionalisieren und zum Breiten- sowie Leistungssport machen wollen. Als Fachverband hatte sich erst im vergangenen Jahr der Landesverband für E-Sport in Schleswig-Holstein gegründet.

E-Sport-Verband Schleswig-Holstein (EVSH)

Zur Arbeit des LEZ (Meldung vom 6. Januar 2022)

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