KIEL. „Kiel hat wieder für Olympia gestimmt – das ist eine großartige Nachricht für den Sport und unsere Gesellschaft
“ – so haben Ministerpräsident Daniel Günther und Innenministerin Magdalena Finke den positiven Ausgang des Bürgerentscheids in Kiel für die Ausrichtung von Segelwettkämpfen bei einer Bewerbung Deutschlands für Olympische und Paralympische Spiele bezeichnet. Mit 63,5 Prozent (vorläufiges Endergebnis) hatten sich die Kielerinnen und Kieler für die Ausrichtung von Segelwettkämpfen und möglichen weiteren Sportarten für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 entschieden.
„Die Kielerinnen und Kieler haben sich mit großer Mehrheit für die Olympiabewerbung ausgesprochen und ein ganz starkes Zeichen gesetzt: Kiel ist und bleibt eine begeisterte Sportstadt
“, so Daniel Günther. „Der olympische Gedanke hat in Schleswig-Holstein eine lange Geschichte und der olympische Geist ist seit den Segelwettbewerben 1972 geblieben. Dass die Kielerinnen und Kieler auch dieses Mal eindeutig Ja sagen, ist mehr als ein Votum – es ist ein klares Bekenntnis: Kiel ist bereit, wieder Verantwortung zu übernehmen und seinen Beitrag zu Olympischen und Paralympischen Spielen zu leisten. Mit Erfahrung, Begeisterung und ganz viel Herz für den Sport.
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„Das tolle Ergebnis macht richtig Mut und gibt ordentlich Rückenwind für die Olympiabewerbung
“, sagte Innenministerin Magdalena Finke im Kieler Rathaus. „Die Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger für die Bewerbung Kiels um die Austragung Olympischer und Paralympischer Sportwettbewerbe zeigt, dass sehr viele Menschen in Kiel an die herausragenden Chancen für die Stadt und für Schleswig-Holstein glauben.
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Die Ministerin dankte neben den Verantwortlichen der Landeshauptstadt Kiel ausdrücklich auch allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern der gemeinsamen Kampagne „Wir sagen JO!“ der IHK zu Kiel, der Stadt und dem Kieler Yacht-Club, die mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in vielen Aktionen für die Zustimmung zur Bewerbung geworben habe. Finke kündigte eine Fortsetzung der engen Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt an. Bis zur Entscheidung über die deutsche Bewerbung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am 26. September komme es nun darauf an, das Konzept weiter zu schärfen und zu zeigen, dass Kiel der am besten geeignete Segelstandort bei einer deutschen Olympiabewerbung wäre.
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