KIEL. Vom 16. bis 29. März 2026 finden in ganz Schleswig-Holstein die Internationalen Wochen gegen Rassismus (IwgR) statt. Im Zeichen von Vielfalt, Solidarität sowie gesellschaftlichem Zusammenhalt und unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ laden über 130 Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Land dazu ein, Haltung zu zeigen und sich aktiv mit Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus auseinanderzusetzen.
Schleswig-Holsteins Innenministerin Magdalena Finke ruft dazu auf, die Internationalen Wochen gegen Rassismus als Anlass zu nehmen, um gemeinsam über die Ursachen und Folgen von Rassismus ins Gespräch zu kommen: „Rassismus und Rechtsextremismus bedrohen unsere Demokratie, unsere Freiheit und das friedliche Zusammenleben. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigen jedes Jahr aufs Neue, dass Schleswig-Holstein zusammensteht. Wir stehen für Toleranz, Vielfalt und Menschenwürde. Jede und jeder Einzelne kann ein Zeichen setzen, um unsere offene Gesellschaft zu stärken.
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Der feierliche Auftakt findet am 16. März 2026 im InnoPier in Kiel statt. Die Autorin und Moderatorin Kübra Gümüşay, bekannt durch ihren Bestseller „Sprache & Sein“, spricht in ihrer Keynote über strukturellen Rassismus, Ausgrenzung und Entmenschlichung sowie über die Rolle der Sprache bei der Konstruktion sozialer Identität.
Begleitet wird der Abend von der Slampoetin Mona Harry und dem Slampoeten Björn Högsdal sowie der Ausstellung #wasihrnichtseht von Dominik Lucha. Die Moderation übernimmt die Autorin und Diversity-Expertin Joanna Peprah. Für fastende Gäste besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Fastenbrechen.
Ein zentraler Moment der Aktionswochen ist der 21. März, der Internationale Tag gegen Rassismus – ein weltweiter Gedenktag für die Opfer rassistischer Gewalt, zugleich ein Appell zum aktiven Eintreten für Menschenwürde und Gleichberechtigung.
Seit 2014 beteiligen sich in Schleswig-Holstein staatliche und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure gemeinsam an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Das im Innenministerium angesiedelte Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein (LDZ S-H) koordiniert die Aktionswochen und bringt Partnerinnen und Partner aus Ministerien, Kommunen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, der Landespolizei sowie aus Vereinen und Initiativen zusammen.
Begleitet werden die Aktionswochen von einer landesweiten Plakat- und Öffentlichkeitskampagne sowie der Aktion „Schleswig-Holstein zeigt Flagge gegen Rassismus“, bei der Behörden, Kommunen und die Polizei mit Beflaggung sichtbar Haltung zeigen.
Mit dem Landesaktionsplan gegen Rassismus bekennt sich das Land Schleswig-Holstein klar zu einer Haltung für 100% Menschenwürde. Der im Jahr 2021 beschlossene Aktionsplan setzt ein deutliches Zeichen gegen jegliche Form von rassistischer Diskriminierung und steht für Vielfalt, Toleranz und Respekt. Schleswig-Holstein war eines der ersten Bundesländer, das mit einem landesspezifischen Aktionsplan die bestehende Antirassismusarbeit systematisch stärkt, Lücken identifiziert und wichtige Aktivitäten gegen rassistische Diskriminierung initiiert.
Weitere Informationen zum Programm: https://iwgr.ldz-sh.de/
schleswig-holstein.de - Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport - Internationale Wochen gegen Rassismus
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