KIEL. Die Stadt Bad Segeberg will in ihrer Südstadt Barrieren abbauen und damit zugleich den Fuß- und Radverkehr stärken sowie die Emissionen reduzieren. Der Bund und das Land Schleswig-Holstein unterstützen die Stadt dabei aus der Städtebauförderung im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme "Südstadt". Das Innenministerium hatte bereits im Dezember vergangenen Jahres dem Einsatz von bis zu 717.526,15 Euro von Bund, Land und Stadt zugestimmt.
"Mehr Barrierefreiheit kommt allen Menschen zugute, Groß und Klein, Jung und Alt", sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack. "Städte und Gemeinden, die mehr Barrierefreiheit schaffen, investieren zugleich in ihre Zukunft", erläuterte die Ministerin. "Ich freue mich deshalb sehr, dass wir die Stadt Bad Segeberg dabei unterstützen, die Lebensqualität im Bereich der Südstadt weiter zu verbessern."
Die Stadt hatte 2016 ein Konzept zur Barrierefreiheit für die Südstadt erstellt. Nun sollen die Vorhaben umgesetzt werden. Dank der Unterstützung werden Gehwege verbessert und verbreitert sowie sogenannte Tastkanten angebracht, die blinde und sehbehinderte Menschen führen. Zwischen Rad- und Gehwegen werden Trenn-Steine verlegt. Ein moderner Behinderten-Parkplatz, zusätzliche Stellen, um Straßen zu überqueren, sowie neue und zusätzliche Sitzbänke sorgen für weitere Sicherheit.
Städtebauliche Gesamtmaßnahme "Südstadt"
2012 wurde die städtebauliche Gesamtmaßnahme "Südstadt" in das Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" aufgenommen. Für die städtebauliche Gesamtmaßnahme wurden bisher inklusive des kommunalen Anteils rund 2,8 Millionen Euro aus der Städtebauförderung bereitgestellt. Der Zuschuss von Bund und Land beträgt rund 2,1 Millionen Euro.
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