KIEL. 31 Frauen und Männer werden in diesen Tagen nachträglich mit der Freiherr vom Stein Verdienstnadel für das Jahr 2020 ausgezeichnet. Es ist die höchste Auszeichnung für ehrenamtlichen Einsatz im Bereich der Kommunalpolitik, die Schleswig-Holstein zu vergeben hat. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die geplanten Feierstunden im November 2020 und im Frühjahr dieses Jahres abgesagt werden. Stattdessen werden die 11 Frauen und 20 Männer jetzt in den jeweiligen Kreisen und kreisfreien Städten von den Verantwortlichen vor Ort geehrt.
Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack bedauert sehr, dass es keine gemeinsame Feierstunde geben konnte:
"Aufgrund der hohen Infektionszahlen im November und im Frühjahr war die Veranstaltung im üblichen Rahmen auch aus Fürsorge für die Gesundheit der Auszuzeichnenden und aller weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht möglich. Ich habe keinen Zweifel, dass es in den Kreisen und kreisfreien Städten angemessene Würdigungen für die herausragenden Verdienste der zu Ehrenden gibt.
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Die Freiherr-vom-Stein-Gedenkmedaille wurde anlässlich des 200. Geburtstages des Reichsfreiherrn Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein am 26. Oktober 1957 gestiftet. Seit 2009 gibt es statt der Medaille die Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel. Dadurch kann die Auszeichnung auch bei geeigneten Anlässen getragen werden.
Geplant ist, dass es für 2021 im Herbst wieder eine gemeinsame Feierstunde geben wird, sollte die Pandemie-Lage dies zulassen.
Die zu Ehrenden kommen aus den Kreisen Nordfriesland (4), Schleswig-Flensburg (2), Rendsburg-Eckernförde (3), Plön (1), Ostholstein (2), Steinburg (3), Pinneberg (3), Segeberg (3), Stormarn (3), Herzogtum Lauenburg (3) und den Städten Kiel (2), Flensburg (1) und Neumünster (1).
Näheres zu den Ehrungen erfahren Sie bei den jeweiligen Verwaltungen vor Ort.
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