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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport : Thema: Ministerien & Behörden

Magdalena Finke

Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Bauen und Wohnen zwischen den Meeren – Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack auf Sommertour in Rendsburg

Letzte Aktualisierung: 08.07.2021

RENDSBURG. Ihre diesjährige Sommertour aus Anlass des 50. Jahrestages der Städtebauförderung führte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack heute (08. Juli 2021) Vormittag nach Rendsburg.

"Rendsburg ist seit 1971 jedes Jahr in der Städtebauförderung dabei. Bislang sind hier im Rahmen der Städtebauförderung mehr als 44 Millionen Euro verbaut worden. Viele verschiedene Stadtteile konnten von der Förderung profitieren. Das will ich mir natürlich angucken", so Sütterlin-Waack. Aktuell sind folgende Fördergebiete der Städtebauförderung in der Durchführung: Die Fördergebiete "Altstadt" und "Nördliche Altstadt", die Soziale Stadt "Mastbrook" und das Stadtumbaugebiet Eiderkaserne.

Fast elf Millionen Euro sind seit 2004 in die Gesamtmaßnahme Eiderkaserne geflossen. Auf der 20 Hektar der ehemaligen Militärliegenschaft entsteht zentrumsnah ein neues, modernes Wohngebiet mit ansprechenden Grünanlagen. Die unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Kasernengebäude bleiben im Zuge der Umstrukturierung erhalten und werden neuen Nutzungen zugeführt. Um die Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Quartiers vor dem Lärm der an dem Areal vorbeiführenden Bundesstraße zu schützen, soll mit durch das Innenministerium verwalteten Fördermitteln eine Lärmschutzwand errichtet werden. "Das ist ein gutes Beispiel für die Konversion eines vormaligen Militärgeländes zu einem neuen Stadtquartier mit vielfältigen Funktionen. Es ist klar, dass eine Stadt wie Rendsburg einen solchen Mammutumbau nicht alleine schultern kann. Durch die Städtebauförderung konnte verhindert werden, dass das ehemalige Kasernengelände zu einer städtischen Brachfläche wurde", betonte die Ministerin.

Wie viele andere Städten in Deutschland hat auch die Rendsburger Altstadt zunehmend mit Leerstand zu kämpfen. Entsprechend sind im Bereich der Altstadt viele Projekte zur Aufwertung der Bausubstanz und der Stadtstruktur geplant. Gegenwärtig wird das Ergebnis eines städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs zur Umgestaltung des Altstädter Marktes umgesetzt. Generell ist der Denkmalschutz ein besonders wichtiger Aspekt der Förderung. In der aktuellen städtebaulichen Planung finden sich aber auch unter anderem die Themen Wohnen, Einzelhandel und Mobilität wieder. Seit 2013 sind in die Gesamtmaßnahme "Altstadt" etwa 4,4 Millionen Euro an Städtebauförderungsmitteln geflossen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

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