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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport : Thema: Ministerien & Behörden

Magdalena Finke

Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Bauen und Wohnen zwischen den Meeren – Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack auf Sommertour an der Kieler Hörn

Letzte Aktualisierung: 08.07.2021

KIEL. Ihre diesjährige Sommertour aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Städtebauförderung führt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack heute Nachmittag an die Hörn in der Landeshauptstadt Kiel.

"Hier sieht man, wie aus einem mit industriellen Altlasten besetztes Niemandsland ein lebendiges Quartier in hervorragender City- und Wasserlage werden kann. Und weil eine Stadt so ein Mammutprojekt nicht alleine schultern kann, haben wir mit Mitteln der Städtebau- und Wohnraumförderung ordentlich mitgeholfen", so die Ministerin. Die Gesamtförderung der Hörn-Umgestaltung aus Mitteln von EU, Bund und Land wird absehbar bei weit mehr als 50 Millionen Euro liegen.

Kiels Stadträtin Doris Grondke sagte: "An der Hörn entwickelt sich ein für die Bevölkerung, die Wirtschaft und den Tourismus attraktives Gebiet, das sich mit einer gekonnten Mischung aus Wohnen, Arbeiten, gastronomischen und soziale kulturelle Angeboten präsentieren wird. In naher Zukunft entstehen dort weitere rund 1000 Wohneinheiten und Arbeitsplätze im Bereich Gastronomie und Büronutzung. Zusätzlich werden Wohnungen für Studierende errichtet. Nur mit Hilfe der Städtebauförderung und weiterer Förderprogramme konnte die Revitalisierung dieser einstigen Brachfläche in bester Lage erfolgen. Mit Hilfe der Wohnraumförderung ist es darüber hinaus gelungen Sozialwohnungen im Quartier zu errichten."

Seit 1990 befindet sich das Gebiet unter dem Leitbild "Wohnen und Arbeiten am Wasser" im Wandel. In unmittelbarer Nähe zur Innenstadt wird ein gemischt genutztes Stadtquartier (Dienstleistung, Wohnen, Freizeit und Kultur) entwickelt. Die Kieler Stadteile Gaarden und Mitte werden infrastrukturell verbunden, das Zentrum funktional gestärkt. Mehr als 28 Millionen Euro haben Bund, Land und Stadt im Wege der Städtebauförderung insgesamt und zu gleichen Teilen schon investiert. Das Projekt Kiel-Hörn ist ein Beispiel für die Verknüpfung von Städtebauförderung und Wohnraumförderung sowie für die Wirksamkeit der Städtebauförderung als Förderinstrument, um Investitionen privater Dritter überhaupt erst zu ermöglichen.

Von den etwa 460 neu entstehenden Wohnungen an der Hörn sollen mehr als 120 im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung in Höhe von etwa 21 Millionen Euro gefördert werden. Dadurch könnten auch in dieser attraktiven Lage Wohnungen zu günstigen Mietpreisen angeboten werden. Die geplanten Wohneinheiten sind aufgrund der stadtnahen Lage und der vorhandenen Infrastruktur sowohl für Familien oder Paare, aber auch für Alleinstehende aller Altersgruppen geeignet. "Die aufgrund der Förderung günstigen Mieten sorgen wie auch die unterschiedlichen Größen der einzelnen Wohnungen für eine gute soziale Durchmischung der Bewohnerschaft. Genau das ist es, was wir heute mit der sozialen Wohnraumförderung erreichen wollen", betonte die Ministerin.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

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