ST. PETER-ORDING. Ihre Sommertour führt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack heute (07. Juli 2021) an die Nordsee nach St. Peter-Ording.
"Ich bin gespannt auf unsere einzige Gemeinde mit einem Strandentwicklungskonzept. St. Peter-Ording ist ein gutes Beispiel, dass von der Städtebauförderung – die dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert – auch kleinere Gemeinden profitieren können
", so die Innenministerin. In Sankt Peter-Ording bedeute Gemeindeentwicklung selbstverständlich die Einbeziehung touristischer Potenziale.
Der Tourismusort übernehme mit seinen etwa 4.000 Einwohnerinnen und Einwohnern Teile der Daseinsvorsorge für sein dörflich geprägtes Umland. Seit 2017 sei St. Peter-Ording in der Städtebauförderung und beschließe derzeit seine städtebauliche Planung als Grundlage zukünftiger Projekte. Die Planungen der letzten vier Jahre werden für die nächsten 10-15 Jahre der Kompass für die Gemeindeentwicklung sein. Das Ziel sei, St. Peter-Ording so aufzustellen, dass es auch in Zukunft ein Ort mit Lebens- und Aufenthaltsqualität für Einheimische und Touristen ist.
Dazu gehört auch die Schaffung von Dauerwohnraum. Mit Unterstützung des Innenministeriums ließ die Gemeinde im Rahmen des Sonderprogramms "Neue Perspektive Wohnen" ein Wohnungsmarktkonzept erstellen. Unter anderem sollen im Baugebiet "Wittendüner Allee" bis zu 200 preisgünstige Wohneinheiten entstehen – sowohl für ältere Menschen, als auch für Menschen, die im Tourismus tätig sind. 40 Prozent davon soll geförderter Wohnraum sein.
Auch die Fläche rund um das Nordseeinternat soll neu strukturiert und aufgewertet werden. "Hier sieht man, wie gut Maßnahmen der Städtebau- und der Wohnraumförderung ineinandergreifen können
", betont die Ministerin.
Mit Städtebauförderungsmitteln in Höhe von rund 970.000 Euro (je ein Drittel Bund/Land/Gemeinde) werde der 1955 angelegte Sportplatz im Fasanenweg umgestaltet. Zur Erweiterung des Freizeitangebotes für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen sei außerdem die Anlage eines 700 qm großen Spielplatzes vorgesehen. Die im Vorfeld befragten Kinder der benachbarten Kita und des Hortes wünschten sich mit hoher Priorität eine Seilbahn, die nun neben weiteren Spiel- und Klettergeräten sowie Sitzmöbeln eingebaut wird. Ein überdachter Treffpunkt mit Bänken soll insbesondere Jugendlichen Zufluchtsmöglichkeiten bei schlechtem Wetter bieten.
Mit einer Vielzahl weiterer Projekte, unter anderem der Sanierung und Erweiterung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr, der barrierefreien Gestaltung zentraler öffentlicher Flächen oder der Schaffung klimagerechter und ökologisch wertvoller öffentlicher Frei- und Grünflächen, werde die Gemeinde ihre Funktion für sich und das Umland in den kommenden 10 bis 15 Jahren nachhaltig sichern.
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