Knapp 14 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel für Flensburger Neustadt
Innenministerin Sütterlin-Waack: Die Aufenthaltsqualität wird deutlich gesteigert
Letzte Aktualisierung: 05.03.2021
KIEL. Die Stadt Flensburg kann mit umfangreichen Umbau- und Erweiterungs-Arbeiten an der Fördepromenade und am Norderkaiplatz beginnen. Das Innenministerium hat rund 13.9 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel freigegeben. Die Kosten für die Maßnahmen teilen sich Bund, Land und Stadt zu je einem Drittel.
Im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme "Neustadt" plant die Stadt Flensburg die Verlängerung der Fördepromenade vom bisherigen Ende an der Schiffbrücke in Richtung Norden. Die neue 5 m breite Promenade erstreckt sich über eine Länge von rund 570 m entlang der Gewerbeflächen bis zum Brauereiweg im Bereich Galwik-Park, wo der geplante Wasserplatz die direkte Verbindung zwischen dem ebenfalls mithilfe von Städtebauförderungsmitteln realisierten Park und der Förde herstellt.
"Die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Flensburg ist in den vergangenen Jahren bereits spürbar mit Hilfe der Städtebauförderungsmittel gesteigert worden. Mit dieser sehr umfangreichen Maßnahme folgt ein nächster bemerkenswerter Schritt. Für alle Bürgerinnen und Bürger und für alle Besucherinnen und Besucher gibt es dann einen neuen attraktiven Treffpunkt", erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.
Der neue Fuß- und Radweg wird als Steg errichtet und die Plattform des Wasserplatzes als in drei Ebenen abgestuftes Holzdeck ebenfalls auf Stelzen über dem Wasser. Das Holzdeck wird als multifunktionale Veranstaltungsfläche ausgestaltet und erhält eine Anlegestelle. Ein "Aussichtsbalkon" mit Rundumblick über die Innenförde sowie unterschiedlich große und gestaltete Pflanz- und Sitzflächen im Bereich der Promenade sollen zum Verweilen einladen. Im Zuge der Baumaßnahmen wird auch die Ufereinfassung erneuert. Eine zusätzliche Schallschutzwand soll die künftigen Nutzerinnen und Nutzer vor dem Lärm der Gewerbeflächen schützen.
Flensburg wird seit 1999 mit Städtebauförderungsmitteln des Bund-Länder-Programms "Sanierung und Entwicklung" und seit 2008 zusätzlich mit Mitteln des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" unterstützt. Insgesamt wurden bislang etwa 57,6 Millionen Euro von Bund, Land und Stadt bereitgestellt, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und den Stadtteil attraktiver zu gestalten.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.
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