KIEL. Zur Eröffnung des Kleinen Kiel-Kanals hat Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack auf die Bedeutung attraktiver Ortszentren für lebendige Städte und Gemeinden hingewiesen:
"Wir erleben das in vielen großen und kleinen Städten und Gemeinden des Landes: die Zentren, die Ortsmittelpunkte, Treffpunkte der Bürgerinnen und Bürger veröden und sind von Leerstand betroffen. Die Städtebaufördermittel sind ein wichtiges Instrument, um solche Anziehungspunkte wiederzubeleben. Diese Möglichkeit hat Kiel genutzt.
"
Für die Umgestaltung des Kleinen Kiel-Kanals hat das Innenministerium bisher insgesamt 11,022 Millionen Euro Städtebaufördermittel (von Bund, Land und Stadt) freigegeben. Aufgrund der Kostensteigerungen für das Projekt ist von weiteren Förderanträgen auszugehen.
Zwischen Kleinem Kiel und Bootshafen wird durch die Umgestaltung der Straße Holstenbrücke ein hochwertiger Aufenthaltsraum mit zwei Wasserbecken geschaffen. Zwei Brücken verbinden die Ufer der Wasserbecken. Eine Promenade, Baumreihen und Holzdecks steigern die Attraktivität des Standorts und werten die Außenbereiche der ansässigen Geschäfte auf.
"Wir können schon jetzt erste Erfolge der Maßnahme sehen. Denn als unmittelbare Folge des Projektes haben private Investorinnen und Investoren selbst Baumaßnahmen in direkter Nachbarschaft in Angriff genommen. So wurde durch die Städtebaufördermittel eine deutlich umfangreichere Umgestaltung und Modernisierung des Kieler Zentrums in Gang gesetzt. Und davon profitieren langfristig die Bürgerinnen und Bürger
", so die Innenministerin.
Der Kleine Kiel-Kanal ist Teil der Gesamtmaßnahme "Innenstadt" im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren".
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