Der Bund und das Land Schleswig-Holstein unterstützen die Städte Büdelsdorf und Rendsburg bei der Neugestaltung und Verkehrsberuhigung der westlichen Hollerstraße und des östlichen Teils der Eckernförder Straße mit einem Zuschuss aus der Städtebauförderung in Höhe von 1,76 Millionen Euro. Die beiden Städte arbeiten bei diesem Projekt zusammen. Die veranschlagten Gesamtausgaben der Straßenumgestaltung betragen rund 3,7 Millionen Euro. "Ich freue mich, dass Bund und Land die Zusammenarbeit der beiden Städte bei der gemeinsamen Lösung städtebaulicher Probleme mit Städtebauförderungsmitteln entscheidend unterstützen können"
, erklärte Innenminister Hans-Joachim Grote.
Derzeit lade der Straßenzug nicht zum Aufenthalt ein. Überbreite Fahrbahnen mit wenig Grün, verkehrliche Mängel, abgenutzte Fahrbahnen und Bürgersteige und Gebäudeleerstand bestimmten das Straßenbild. Mit den Mitteln der Städtebauförderung könnten nun die Reduzierung der Fahrbahnbreite, Verschwenkungen der Fahrbahn sowie die (Wieder-)Anlage von Straßenbäumen und Vorgärten bezahlt werden. Zusätzlich werde im Bereich Hollerstraße/ Neue Dorfstraße/ Löwenstraße ein zentraler Platz geschaffen. "Mit der Umgestaltung des Straßenzugs in eine verkehrsberuhigte Wohn- und Geschäftsstraße sollen die Aufenthaltsqualität der öffentlichen Räume und die Funktionalität im Hinblick auf die verschiedenen Verkehrsarten entscheidend verbessert werden"
, betonte Grote.
Die gemeinsame Gesamtmaßnahme "Stadtumbau"
von Rendsburg und Büdelsdorf wurde im Jahr 2007 in das Städtebauförderungsprogramm "Stadtumbau West"
aufgenommen. Der Schwerpunkt liegt auf Büdelsdorfer Gebiet. Bislang wurden für die städtebauliche Sanierung des Gebiets Städtebauförderungsmittel in Höhe von rund 6,4 Millionen aus dem Städtebauförderungsprogramm "Stadtumbau West"
bereitgestellt. Bund, Land und Stadt tragen hiervon jeweils ein Drittel.
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