Navigation und Service

Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport : Thema: Ministerien & Behörden

Magdalena Finke

Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Kabinett stimmt neuem Programm zur sozialen Wohnraumförderung zu - von 2019 bis 2022 stehen 788 Millionen Euro bereit

Letzte Aktualisierung: 11.12.2018

KIEL. Das Kabinett hat heute (11. Dezember) der Vorlage des Innenministeriums zu dem neuen Programm der sozialen Wohnraumförderung zugestimmt. Von 2019 bis 2022 kann der soziale Wohnungsbau, nach Angaben von Innenminister Hans-Joachim Grote, dadurch mit bis zu 788 Millionen Euro gefördert werden.

"Wir werden mit dem Programm die überaus erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen. In der abgelaufenen Förderperiode konnten mehr als 4.500 zweckgebundene Wohnungen neu gebaut oder saniert werden. Außerdem wurden im Rahmen der geförderten Projekte rund 3.000 Wohnungen zusätzlich freifinanziert gebaut." Insgesamt sei so mit Maßnahmen im Mietwohnungsbau durch die Landesförderung ein Investitionsvolumen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro ausgelöst worden – vorwiegend zugunsten der regionalen Bauwirtschaft. "Diese positive Bilanz wollen wir in der neuen Förderperiode noch ausweiten. Geplant ist die Förderung von rund 6.400 Mietwohnungen. Darüber hinaus wollen wir auch den Neubau oder Ankauf von etwa 700 Eigenheimen unterstützen", erklärte der Innenminister.

Um diese Ziele zu erreichen, würden bestehende Förderprogramme regelmäßig weiterentwickelt, so dass sie am Markt angenommen werden würden. Neben der Neubauförderung soll nach Angaben des Ministers ein Schwerpunkt auf die Bestandsförderung gelegt werden. Der Erwerb von Zweckbindungen im Bestand sei bereits heute möglich. Ein Fokus soll insbesondere auf die Verlängerung von auslaufenden Zweckbindungen gelegt werden. "In den Jahren 2015 bis 2018 wurde der überwiegende Anteil der Wohnungen in den hochpreisigen Regionen Schleswig-Holsteins gefördert. Hier können durch die Förderung Nettokalt-Mieten von 6,10 Euro pro Quadratmeter erreicht werden. Das ist deutlich niedriger, als der Durchschnitt in diesen Gebieten."

Aber auch der Förderanteil außerhalb dieser Regionen nehme stetig zu. Diese Tendenz soll laut Grote in Zukunft weiter unterstützt werden, da insbesondere die Mittelstädte im sogenannten ländlichen Raum noch erhebliches Potenzial zur Entlastung der angespannten Wohnungsmärkte bieten würden. "Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die soziale Wohnraumförderung angenommen wird und erfolgreich ist. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit den jetzt bereit stehenden neuen Mitteln zu einer spürbaren Entspannung auf dem Wohnungsmarkt in Schleswig-Holstein beitragen werden."

Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link:

Datenschutz