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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport : Thema: Ministerien & Behörden

Magdalena Finke

Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Staatssekretärin Herbst: 80 Millionen Euro zusätzlich für Mietwohnungsneubau

Letzte Aktualisierung: 20.02.2018

HAMBURG. Die Landesregierung will insgesamt 80 Millionen Euro zusätzlich für den Mietwohnungsneubau zur Verfügung stellen. Das hat die Staatssekretärin im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration, Kristina Herbst, heute (20. Februar 2018) auf dem Landesverbandstag des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) in Hamburg mitgeteilt:

Wir werden das Zuschussprogramm im Mietwohnungsneubau bis 2021 verlängern, wenn der Landtag den Plänen der Landesregierung zustimmt. Für dieses und die nächsten drei Jahre stünden dann je 20 Millionen Euro für Zuschüsse in diesem Bereich bereit. 80 Millionen Euro insgesamt. Das ist eine beachtliche Summe und sehr erfreulich.

Dies sei eine hervorragende Ergänzung zu den weiteren Fördermaßnahmen des Innenministeriums. Unabhängig davon stünden allein 2018 mehr als 330 Millionen Euro für zinsgünstige Darlehen für die Mietwohnraumförderung zur Verfügung, erklärte die Staatssekretärin.

Für die Landesregierung ist es eines der wichtigsten Ziele, Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen zu schaffen. Die Angebote der Wohnraumförderung sind dabei ein wichtiger Teil. Wir müssen aber auch die Rahmenbedingungen so gestalten, dass der Wohnungsbau insgesamt weiterhin auf einem hohen Niveau betrieben werden kann.

Damit dies gelingen könne, sei ein ganzes Maßnahmenpaket entscheidend, so Herbst. Als Beispiele nannte sie eine gezielte Baulandpolitik der Kommunen, die Bereitstellung von ausreichendem Bauland und dabei eine Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg.

Wir werden deshalb alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Kommunen auch in diesem Bereich zu unterstützen. Als erste Maßnahme setzen wir durch die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans den wohnbaulichen Entwicklungsrahmen auf null. Dadurch erhalten etwa 900 Kommunen im Land noch im Laufe dieses Jahres wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Ausweisung von Bauland“, so Herbst.

Unabhängig von den eingeleiteten Schritten der Landesregierung machte die Innenstaatssekretärin deutlich, dass die Herausforderungen an den gesamten Wohnungsbau in Schleswig-Holstein nur gemeinschaftlich mit den privaten Investoren zu bewältigen seien.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

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