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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Bildungsministerin Stenke: Gute Lernzeiten brauchen Qualität und Spielraum

Letzte Aktualisierung: 08.10.2026

KIEL. Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke hat heute (7. Oktober) im Landtag für eine qualitätsvolle und an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientierte Gestaltung von Hausaufgaben und Lernzeiten geworben. „Gute Bildung ist der Schlüssel zu Chancengerechtigkeit.“ Leistungs- und Kompetenzentwicklung, Wohlbefinden und Persönlichkeitsentwicklung sowie Chancengerechtigkeit müssten dabei gemeinsam in den Blick genommen werden. „Hausaufgaben sollen Gelerntes festigen und auf den Unterricht vorbereiten. Sie wirken aber nicht automatisch leistungssteigernd und können Schülerinnen und Schüler auch überfordern oder demotivieren. Entscheidend ist deshalb ihre Qualität.“

In Schleswig-Holstein könnten die Schulen Hausaufgaben und Lernzeiten eigenverantwortlich gestalten. Dabei seien eine klare Struktur, ein begrenzter zeitlicher Umfang und unmittelbares Feedback wichtig. Ministerin Stenke stellte zugleich klar, dass Verantwortung nicht auf die Eltern verlagert werden dürfe. „Eltern sollen ihre Kinder beim Lernen unterstützen, soweit sie es können. Schule, Eltern, Familienzentren und weitere Bildungspartner müssen im Interesse des Kindes gut zusammenarbeiten.“ Gerade Schulen mit besonderen Herausforderungen würden zusätzlich unterstützt, unter anderem über das Startchancen-Programm und zuvor bereits über das Perspektivschul-Programm.

Auch Lernstandserhebungen und Vergleichsarbeiten würden gezielt zur individuellen Förderung genutzt. Lernerfolge und Lernbedarfe würden zudem mit der datengestützten Schulentwicklung besser, übersichtlicher und praxisorientierter sichtbar und nutzbar gemacht. Zugleich biete der Ganztag zusätzliche Möglichkeiten, Lernzeiten und Hausaufgabenunterstützung mit weiteren Angeboten zur Förderung und Freizeitgestaltung zu verbinden.
„Es kommt auf das eigenverantwortliche Handeln der Akteure in Schule an. Dafür schaffen wir den Rahmen, der jeder Schule eigene pädagogische Profile und Gestaltungsspielräume ermöglicht“, sagte Stenke. „Nur so können wir junge Menschen für Lernen begeistern und Chancengerechtigkeit erreichen.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: Wilko Huper | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-5707 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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