KIEL. Das Land Schleswig-Holstein startet die fünfte Ausschreibungsrunde des Ideenfonds und setzt damit die gezielte Förderung von Schwerpunktthemen in der Forschung fort. Dieses Mal liegt der Fokus auf den Lebenswissenschaften. Wissenschaftsministerin Dr. Dorit Stenke betonte heute (03. März) die besondere Bedeutung dieses Forschungsfeldes: „Die Lebenswissenschaften sind ein zentrales Zukunftsfeld für unser Land. Kaum ein anderer Bereich ist so innovativ, so rasant im Fortschritt und so nah dran an den großen Fragen unserer Zeit. Dank erstklassiger Forschung und einer starken Infrastruktur entstehen hier bahnbrechende Erkenntnisse – und Lösungen für die Herausforderungen unserer Gesellschaft.“
Mit dem Ideenfonds stellt das Land 200.000 Euro für Anschubfinanzierungen bereit.
Einzelne Projekte können mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Das Geld unterstützt Forscherinnen und Forscher bei der Vorbereitung von Drittmittelanträgen. Wenn sie sich also beispielsweise beim Bund, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder der Europäischen Union um größere Förderung bewerben wollen, können sie mithilfe des Ideenfonds Folgendes finanzieren: Personal‑, Sach‑ und Investitionsausgaben, Workshops, Tagungen sowie Maßnahmen zur Identifikation geeigneter Fördermittelgeber.
Dr. Stenke erklärt: „Schleswig-Holstein verfügt in den Lebenswissenschaften über besondere Kompetenzen – von der Entzündungsforschung über die Evolutionsbiologie bis zu den Agrar- und Ernährungswissenschaften. Die Landesregierung will diese Potenziale gezielt weiterentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen stärken.“
Die Ausschreibung richtet sich an wissenschaftlich tätige Personen der staatlichen Hochschulen des Landes. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026, 12:00 Uhr.
Weitere Informationen sowie das Antragsformular stehen auf dem Landesportal zur Verfügung.
Der Ideenfonds wurde im Frühjahr 2024 eingerichtet. Vier der seitdem geförderten Projekte konnten sich dadurch im harten Wettbewerb um die Einrichtung von Verbundvorhaben bei Drittmittelgebern wie zum Beispiel der DFG oder dem Bundeswirtschaftsministerium erfolgreich durchsetzen.
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