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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Schule der Zukunft – müssen wir Lernen neu denken?“

Impulsvortrag beim Besuch der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Letzte Aktualisierung: 23.06.2026

Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrter Herr Vizepräsident Hundt,
sehr geehrter Herr Prof. Westerkamp,
sehr geehrter Herr Prof. Müller,
sehr geehrter Herr Prof. Eggert,
sehr geehrter Herr Köpcke,
sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Begrüßung, es ist mir eine echte Freude, heute hier zu sein und über Bildung zu sprechen.

Wir leben in einer Welt, die sich im ständigen Wandel befindet:

Klima, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Soziale Medien – diese Entwicklungen verändern nicht nur unseren Alltag, sondern auch die Anforderungen an Bildung.

  • Wie müssen Lehren und Lernen aussehen, um Schülerinnen und Schüler gut auf ein eigenständiges Leben und die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten?

  • Was brauchen Lehrkräfte, um auch in Zukunft einen guten Unterricht zu gestalten?

  • Und vor allem, was benötigen unsere Schülerinnen und Schüler, um – im besten Falle – mit Begeisterung durch die Schule zu gehen, einen Abschluss zu erwerben und in ein erfülltes Leben zu starten?

Schule muss natürlich weiterhin ein Ort der Möglichkeiten sein, an dem sich Kinder und Jugendliche fachlich und persönlich voll entfalten können.

Unsere Bildungsziele aus unserem Rahmenkonzept Schule 2035 beziehen sich schon jetzt darauf:

Sie streben eine individuelle Kompetenz- und Leistungsentwicklung, Chancengerechtigkeit und Wohlbefinden an – für alle Schülerinnen und Schüler.

Das Konzept ist der verbindliche Rahmen für die Schulentwicklung.

Aber es ist mehr als ein Konzept – es ist auch ein Versprechen an die Kinder und Jugendlichen in unserem Land, dass wir gemeinsam alles dafür tun, ihnen die besten Chancen für die Zukunft zu ermöglichen.

Wir alle wissen, und das bestätigen auch Studien, dass die Schulbildung zentral für die Demokratiefähigkeit und das Demokratiebewusstsein ist, weil sie als einziger Bildungsort
alle jungen Menschen erreicht und ihnen Wissen, Haltungen und Erfahrungen gemeinschaftlichen Lebens und Handelns vermittelt.

Wenn wir über die Schule der Zukunft sprechen, dann denken wir dabei an solch eine Institution, die Heranwachsende befähigt, sich für das persönliche und gesellschaftliche Wohlergeben, Freiheit und Demokratie aktiv einzusetzen.

Schule früher vs. heute

Während Schule früher vor allem Wissensvermittlung mit Fakten, Formeln und Regeln war, reicht dieser Ansatz heute nicht mehr aus. Denn wir alle tragen das Wissen der Welt quasi in der Hosentasche; Informationen sind mit dem Smartphone in Sekunden verfügbar.

Was wir heute brauchen, sind so genannte „Zukunftskompetenzen“. Das sind Fähigkeiten, die uns ermächtigen, uns in einer komplexer werdenden Welt zu orientieren. Darauf muss sich auch die Schule einstellen.

Die Wissenschaft, unter anderem die Bildungsforscherin Anne Sliwka von der Universität Heidelberg, spricht hier von einem Paradigmenwechsel:

Wir müssen weg vom frontalen Unterrichten und Abfragen schulischer Inhalte, hin zur Befähigung junger Menschen.

Schule darf nicht nur Wissen vermitteln, sondern muss die Fähigkeit zur Selbstentwicklung fördern.

Zukunftskompetenzen nach Anne Sliwka

Sliwka versteht unter Zukunftskompetenzen oder „Future Skills“ jene Kompetenzen, die wir alle brauchen, um handlungsfähig zu bleiben – vor allem hinsichtlich unserer krisenhaften, dynamischen und digitalisierten Welt.

Dafür müssen wir uns selbst immer wieder neues Wissen aneignen – genauso unsere Schülerinnen und Schüler.

Dazu zählen kritisches Denken, Kommunikation, Teamfähigkeit, Kreativität, Selbstregulation und Resilienz.

Es kommt also darauf an:

  • das eigene Lernen zu planen und sich Ziele zu setzen,

  • Informationen kritisch abzuwägen,

  • Probleme und Herausforderungen kreativ lösen zu können,

  • mit anderen konstruktiv zusammenzuarbeiten

  • und in unsicheren Situationen psychisch widerstandsfähig zu bleiben.

Diese Kompetenzen sind bereits heute zentral. Künftig gewinnen sie aber an Bedeutung, da sie das Fundament für lebenslanges Lernen und Selbstwirksamkeit bilden.

Anforderungen an Schulkultur

Wie sieht die Schule der Zukunft aus?

Ich glaube, wir müssen Schule noch stärker als lernende Organisation begreifen. Dieser Charakter, dieser Anspruch muss das Selbstverständnis zukünftiger Schulkultur sein.

Alle im „System Schule“ dürfen permanent lernen – nicht nur die Schülerinnen und Schüler, auch die Lehrkräfte.

Dafür brauchen wir Daten und Diagnostik, also Informationen aus Beobachtungen und Testdaten zum einzelnen Schüler, zur einzelnen Schülerin.

Das sind zum Beispiel Lernstandserhebungen, wie wir bereits nutzen und ausbauen, aber auch Feedback.

Diese Informationen können wir dann in Bezug setzen und vergleichen mit anderen Schulklassen, Regionen und Bundesländern, um Erkenntnisse daraus zu gewinnen.

Damit beschreibe ich eine bewusste Systemsteuerung von Schule, die sich an aktuellen Forschungsergebnissen und überprüfbaren Praxiserfahrungen orientiert.

Zur Schule der Zukunft gehört auch ein gemeinsam gelebtes positives Mindset, nach dem es keine Fehler, sondern nur Lernchancen gibt. [Kai Maaz, DIPF – Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation]

Die Grundlage dafür ist eine vertrauensvolle und wertschätzende Schulkultur, in der sich alle Schülerinnen und Schüler sicher und wertvoll fühlen – die Grundbedingung für erfolgreiches Lernen.

Anforderungen an Unterrichtsentwicklung

Die Schule der Zukunft darf sich nicht nur technisch weiterentwickeln und digitaler werden – sie muss tatsächlich menschlich bleiben, wenn nicht sogar menschlicher werden.

Das ist eine wichtige Prämisse für die Transformation.

Denn Tablets und Dashboards allein verbessern noch keinen Unterricht. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen – wie damit gelernt wird.

Wissenschaftliche Studien, etwa aus der Bildungsforschung der OECD, zeigen, dass Kinder besonders nachhaltig lernen, wenn sie aktiv einbezogen werden und kooperativ forschen dürfen.

Das folgt Sliwkas Paradigmenwechsel und beschreibt die Unterrichtsentwicklung zu mehr Projektarbeit, Selbstlernphasen und interdisziplinärem Denken.

Hierbei gehen die Schülerinnen und Schüler selbst gewählten Fragen nach, formulieren eigene Ziele, planen ihr Vorgehen, recherchieren Informationen, dokumentieren Ergebnisse.

Sie reflektieren den Fortschritt und ziehen persönliche Schlüsse.

Lehrkräfte begleiten diesen Prozess des Selbstlernens und greifen bei Bedarf unterstützend ein. [Silvia-Iris Beutel, Technische Universität Dortmund]

Ein weiteres Element ist das so genannte Feedback, das ich schon angesprochen habe. Statt nur Noten zu vergeben, braucht es engmaschig persönliche Rückmeldungen der Lehrkräfte an die Kinder über Lernfortschritt, Motivation und Zusammenarbeit.

Kinder müssen wahrnehmen, dass sie gesehen und gehört werden.

Das steigert nicht nur ihr Wohlbefinden, sondern auch ihre Bereitschaft zu lernen und sich zu beteiligen. [Julian Schmitz, Universität Leipzig]

Schule und Lehrkräfte profitieren im gleichen Zuge vom Feedback der Schulkinder und der Eltern.

Motivation als Ressource zum Lernen

In der Schule der Zukunft gilt Motivation als die wichtigste Ressource für nachhaltiges Lernen. [Ulrich Trautwein, Universität Tübingen]

Sie entsteht situativ, wenn Kinder aktiviert werden und erleben, dass sie etwas gut können und sich die Anstrengung dafür lohnt – oder auch das Lernen dafür.

Erfolgserlebnisse werden so zu einem Schlüssel zur Neugier, die in jedem Kind angelegt ist. Sie stärken das Gefühl von Selbstwirksamkeit.

Genauso muss die Schule der Zukunft die wichtige Fähigkeit vermitteln, mit Misserfolgen umzugehen. Denn Kinder und Jugendliche brauchen Strategien, um sich selbst zu motivieren und in schwierigen Phasen durchzuhalten.

Die Faustregel nach Ulrich Trautwein, Professor für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen, lautet: „Nicht das Lernen überflüssig machen, sondern
es den Kindern leichter machen, sich anzustrengen.“

Unsere Lehrkräfte der Zukunft sind Lernbegleiterinnen und -begleitern, die sowohl Hilfebedarfe und Potenziale als auch besondere Talente erkennen und entsprechende Fördermaßnahmen einleiten und mitverfolgen.

Die Rolle der Lehrkräfte

Diese Veränderung des Unterrichts verlangt neue Kompetenzen von Lehrkräften. Sie müssen Lernprozesse gestalten, Orientierung geben und Freiräume schaffen. Das ist eine Herausforderung:

Ihr Unterricht muss Spitzenleistungen ermöglichen und zugleich Vielfalt in der Breite fördern.

Laut Sliwka erwachsen Lehrerinnen und Lehrer zu Architektinnen und Architekten von Lernumgebungen.

Dafür braucht es eine starke Lehrkräfteausbildung – auf Studium und Vorbereitungsdienst muss eine Weiterbildungsphase folgen, wie es Ilka Parchmann vom Kieler IPN fordert, in der junge Lehrkräfte von Teams aus Praxis und Hochschule begleitet werden.

Und dafür braucht es genauso Unterstützung in der Praxis:

Ideen und Materialien für den Unterricht der Zukunft werden von Bildungsforschenden und Lehrkräften gemeinsam entwickelt – innerhalb der spezifischen Fächer und darüber hinaus.

Das ermöglicht guten Unterricht und entlastet im Schulalltag –unter anderem weil jede Lehrkraft den Unterrichtsstoff aller Fächer kennt und jederzeit vertreten kann. [Anna-Katharina Praetorius, Universität Zürich]

Der Lehrberuf bleibt hoch anspruchsvoll, aber so lohnend:

Denn unsere Lehrerinnen und Lehrer sind auch in der Zukunft enge Bezugspersonen und Vorbilder für ihre Schülerinnen und Schüler. Sie vermitteln Grundwerte des sozialen Miteinanders und sind damit eine unverzichtbare Gestaltungskraft für die Demokratie.

Multiprofessionelle Teams

Das Arbeiten in multiprofessionellen Teams hilft dabei, Schule als gemeinsamen Lern- und Lebensort weiterzuentwickeln, in dem Förderung, Betreuung und Teilhabe enger ineinandergreifen.

Das ist auch die Idee der Ganztagsgrundschule.

Sehr bald schon, ab August dieses Jahres, wird das Recht auf Ganztagsbildung und -betreuung auch in Schleswig-Holstein umgesetzt – zunächst für Grundschulkinder, perspektivisch darüber hinaus.

Darin erleben Kinder Lernsituationen, in denen sich Phasen der Konzentration, Kreativität, Bewegung und Freizeit abwechseln – jeder Moment bietet dadurch großes Potenzial für Entwicklung. [Stephan Kielblock, Universität Oldenburg]

Multiprofessionelle Teams bringen Fachwissen aus verschiedenen Bereichen zusammen, etwa aus Lehramt, Sonderpädagogik oder Schulsozialarbeit.

Dadurch können sie auf unterschiedliche soziale, emotionale und kognitive Bedürfnisse reagieren und Lern-, Verhaltens- und Unterstützungsbedarfe aus mehreren Blickwinkeln betrachten.

Bildungsgerechtigkeit

Die Schule der Zukunft ist auch eine Schule der Chancengerechtigkeit:

Alle Kinder sollen die grundlegenden Fähigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen und die Zukunftskompetenzen sicher erreichen – unabhängig vom Elternhaus. Herkunft oder sozialer Hintergrund, Muttersprache oder besondere Unterstützungsbedarfe dürfen keine Barrieren darstellen.

Lernen braucht deshalb weiterhin individuelle Förderung:

Neben der diagnosebasierten Förderung, bei der erst einmal Lernpotenziale oder Förderbedarfe erkannt werden und anschließend gezielt unterstützt wird, gibt es zukünftig die förderbasierte Diagnostik. [Christian Fischer, Universität Münster]

Hier erfolgt die Förderung eines Kindes zunächst „auf Verdacht“, um darüber Stärken, aber auch Schwierigkeiten zu ermitteln.

Das trägt dazu bei, dem Anspruch von Inklusion gerecht zu werden und die Vielfalt der individuellen Lernprozesse aller jungen Menschen wertzuschätzen.

Gerade hier kann die Digitalisierung künftig helfen:

Immer bessere adaptive Lernprogramme, individuelle Lernpfade und digitale Lernplattformen werden es ermöglichen, Schülerinnen und Schüler noch gezielter in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Aber: Digitalisierte Unterrichtsinhalte müssen pädagogisch sinnvoll eingebettet werden.

Technik ersetzt keinen Austausch und schon gar keine menschliche Beziehung.

Digitalisierung

Wir merken alle, dass die Digitalisierung unser Leben in vielen Alltagsbereichen beeinflusst. Umso mehr müssen wir junge Menschen anleiten, digitale Medien und Tools souverän zu nutzen. In einer komplexen digitalen Wirklichkeit sollen sie nicht nur Nutzerinnen und Nutzer sein, sondern informierte Gestaltende.

Die Schule der Zukunft verfügt deshalb über eine sichere Infrastruktur, die relevante Technik vorhält und den Schutz sensibler Daten gewährleistet. [Uta Hauck-Thum, LMU; Olaf Köller, IPN]

Zusammenfassung: Transformation zur Schule der Zukunft

Meine Damen und Herren, liebe Studierende,

am Ende geht es um mehr als um Schule und Unterricht. Es geht darum, welche Gesellschaft wir sein wollen.

Wenn die Schule der Zukunft junge Menschen befähigt, kritisch zu denken, Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten, dann stärkt sie zugleich die Innovationskraft, das Demokratiebewusstsein und den Zusammenhalt in unserem Land. Wir müssen dieses Potenzial erkennen und nutzen.

Die Schule der Zukunft ist ein Ort, der gemeinsames Lernen mit Wertschätzung, Motivation und Selbstwirksamkeit verbindet.

Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern Selbstvertrauen gestärkt, Empathie und Gemeinschaftssinn geschult. Hier werden Wege in die Welt eröffnet.

Aber klar ist auch:

Die Transformation zur Schule der Zukunft geht über Einzelreformen hinaus. Sie braucht ein einheitliches Zielbild und langfristige Strategien – auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Alle Beteiligten müssen zusammenwirken.

Außerdem brauchen Schulen Zeit für Innovation – und sie brauchen Ressourcen für die Weiterentwicklung.

Wir müssen das Ganze deshalb als einen zukunftsgerichteten Prozess verstehen, der durch viele Akteure und künftige Herausforderungen, die wir heute nur begrenzt absehen können, selbst einer ständigen Weiterentwicklung unterworfen ist.

Wo sich indes Strukturen und Praktiken bewährt haben, geht es um konsequente Qualitätsverbesserung – um Evolution.

An manch anderer Stelle müssen wir mutig sein und den Neuanfang im Sinne einer dauerhaft gestalteten Transformation wagen – wo erforderlich gegebenenfalls auch eruptiv.

Wirksamkeit

Wir wissen heute viel darüber, was guten Unterricht, wirksame Förderung und erfolgreiche Schulentwicklung ausmacht.

Aber nutzen wir dieses Wissen auch an an allen Stellen im System? Und wie gelingt es uns, auf neue Anforderungen schneller und adaptierter zu reagieren?

Das stellt sich als Frage an die Schulaufsicht und das Unterstützungssystem, aber natürlich auch an alle Phasen der Lehrkräftebildung.

Unsere Herausforderung ist die Umsetzung in die Praxis – dafür schaffen wir jetzt verlässliche Rahmenbedingungen.

Gerade hat der Nationale Bildungsbericht 2026 erneut offenbart, dass die Bildungschancen unserer Kinder immer noch stark von ihrer sozialen Herkunft beeinflusst werden – und zwar beginnend noch vor der Schule.

Wir müssen mit wirksamer Förderung also so früh wie möglich ansetzen.

Ich habe aufgeführt, was Schülerinnen und Schüler besonders aktiviert und motiviert: Das ist das kooperative Selbstlernen, das persönliche Feedback, eine konstruktive Fehlerkultur in Schule.

Unterricht muss überdies einen Bezug zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen herstellen – die Lernenden sollen verstehen, warum sie bestimmtes Wissen und Kompetenzen erwerben und wofür sie dies in ihrem späteren Leben brauchen.

Eine weitere Voraussetzung für die Wirksamkeit von Schule und Unterricht ist Beziehungsarbeit.

Sie umfasst den Aufbau und die Pflege von pädagogischen Bindungen, die auf Vertrauen, Respekt und Empathie basieren.

Positive Beziehungen zwischen Lehrkräften und Lernenden, aber auch zwischen den Schülerinnen und Schülern, unterstützen die emotionale Entwicklung, fördern Motivation und Leistungsbereitschaft und wirken sich damit direkt auf den Lernerfolg aus. [John Hattie, Lernen sichtbar machen 2013]

Diesen Erkenntnissen aus der Wissenschaft folgt die Lehrkräfteausbildung in Schleswig-Holstein schon heute.

Auch die Heterogenität der Lerngruppen findet sich darin wieder.

Meine Damen und Herren,

die Schule der Zukunft können nur wir selbst gestalten.
Wir müssen sie jetzt denken, konzipieren, vorbereiten und auf den Weg bringen – im laufenden Betrieb – mit Schule, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

Gehen wir diesen Weg gemeinsam, dann wird das Zielbild der Schule nicht nur digitaler, technischer und moderner sein, sondern auch menschlicher, gerechter und stärker an den (künftigen) Bedürfnissen junger Menschen orientiert.

Vielen Dank.

Dr. Dorit Stenke
Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein

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