HUSUM. Das Gesundheitsministerium informiert wiederkehrend zur Umsetzung der Krankenhausreform. Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken setzt sich auf Bundesebene gemeinsam mit anderen Ländern weiter intensiv dafür ein, die Reform praxistauglicher zu gestalten. Gleichzeitig arbeitet das Ministerium gemeinsam mit den Akteuren auf Landesebene weiter engagiert an der Umsetzung der Krankenhausreform im Land.
Nach einem Auftaktgespräch Mitte Februar mit allen Kliniken Schleswig-Holsteins in Neumünster haben heute (23.3.) die ersten Regionalgespräche mit den Kliniken der insgesamt sechs Versorgungsregionen stattgefunden. Gesundheitsministerin von der Decken begrüßte in Husum die Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser der Versorgungsregion West.
Ministerin von der Decken betont: „Die Regionalgespräche sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem neuen Krankenhausplan für Schleswig-Holstein. Die Gespräche mit den Kliniken einer Versorgungsregion bilden die Grundlage für passgenaue Konzepte, die den spezifischen Bedürfnissen jeder Region im Rahmen der bundesgesetzlichen Vorgaben gerecht werden sollen. Die enormen Herausforderungen der vom Bund vorgegebenen Krankenhausreform werden wir nur gemeinsam mit den Akteuren bewältigen können, wenn wir hierzu im kontinuierlichen Austausch sind.“
Insgesamt gibt es, wie mitgeteilt, sechs Versorgungsregionen, die für die zukünftige Krankenhausplanung Schleswig-Holsteins als Planungsregion – also eine Art Planungsinstrument – fungieren. Die Versorgungsregion „West“ umfasst Krankenhäuser aus den Kreisen Nordfriesland und Dithmarschen sowie der Insel Helgoland. Die Versorgungsregionen werden auch bei Zuteilung der sogenannten Leistungsgruppen der Krankenhausreform eine Rolle spielen. Die Leistungsgruppen sind die Basis des mit der Bundesreform geplanten neuen Finanzierungssystems. Sie werden den Kliniken erlauben, eine bestimmte Leistung abzurechnen. Um die Zuteilung einer Leistungsgruppe zu erhalten, müssen die Kliniken z. B. entsprechende strukturelle und personelle Voraussetzungen erfüllen. Nach dem Auftakt der Veranstaltungsreihe folgen in den nächsten Tagen und Wochen die Regionalgespräche in den Versorgungsregionen Süd-West, Nord-Ost, Süd, Mitte und Ost. Ab Herbst sind dann Regionalkonferenzen in den einzelnen Versorgungsregionen geplant, in die weitere Beteiligte eingebunden werden.
Allgemeine Info: holstein.de – Krankenhäuser.
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