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Ministerium für Justiz und Gesundheit : Thema: Ministerien & Behörden

Prof. Dr. Kerstin von der Decken

Ministerin für Justiz und Gesundheit

Umsetzung Krankenhausreform: Auftakt der Regionalgespräche mit den Kliniken

Letzte Aktualisierung: 23.03.2026

HUSUM. Das Gesundheitsministerium informiert wiederkehrend zur Umsetzung der Kran­kenhausreform. Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken setzt sich auf Bundesebe­ne gemeinsam mit anderen Ländern weiter intensiv dafür ein, die Reform praxistaugli­cher zu gestalten. Gleichzeitig arbeitet das Ministerium gemeinsam mit den Akteuren auf Lan­desebene weiter engagiert an der Umsetzung der Krankenhausreform im Land.

Nach einem Auftaktgespräch Mitte Februar mit allen Kliniken Schleswig-Holsteins in Neu­münster haben heute (23.3.) die ersten Regionalgespräche mit den Kliniken der insgesamt sechs Ver­sorgungsregionen stattgefunden. Gesundheitsministerin von der Decken be­grüßte in Husum die Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser der Versorgungsre­gion West.

Ministerin von der Decken betont: „Die Regionalgespräche sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem neuen Krankenhausplan für Schleswig-Holstein. Die Ge­spräche mit den Kliniken einer Versorgungsregion bilden die Grundlage für passgenaue Konzepte, die den spezifischen Bedürfnissen jeder Region im Rahmen der bundesgesetz­lichen Vorgaben gerecht werden sollen. Die enormen Her­ausforderungen der vom Bund vorgegebenen Krankenhausreform werden wir nur gemein­sam mit den Akteuren bewälti­gen können, wenn wir hierzu im kontinuierlichen Austausch sind.“

Insgesamt gibt es, wie mitgeteilt, sechs Versorgungsre­gionen, die für die zukünftige Kran­kenhausplanung Schleswig-Holsteins als Planungsregion – also eine Art Planungsinstru­ment – fungieren. Die Versorgungsregion „West“ umfasst Krankenhäuser aus den Krei­sen Nordfriesland und Dithmarschen sowie der Insel Helgoland. Die Versorgungsregionen werden auch bei Zuteilung der sogenannten Leistungsgruppen der Krankenhausreform eine Rolle spielen. Die Leistungsgruppen sind die Basis des mit der Bundesreform geplan­ten neuen Finanzie­rungssystems. Sie werden den Kliniken erlauben, eine bestimmte Leis­tung abzurechnen. Um die Zuteilung einer Leistungsgruppe zu erhalten, müssen die Klini­ken z. B. entspre­chende strukturelle und personelle Voraussetzungen erfüllen. Nach dem Auftakt der Veranstaltungsreihe folgen in den nächsten Tagen und Wochen die Regional­gespräche in den Versorgungsregionen Süd-West, Nord-Ost, Süd, Mitte und Ost. Ab Herbst sind dann Regio­nalkonferenzen in den einzelnen Versorgungsregionen geplant, in die weitere Beteiligte eingebunden werden.

Allgemeine Info: holstein.de – Krankenhäuser.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer / Christian Kohl / Max Keldenich | Ministerium für Justiz und Gesundheit | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-2654 | E-Mail: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjg

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