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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Wichtiger Beitrag zur Medienvielfalt 

Minister Dirk Schrödter begrüßt die Einigung von ZDF und ProSiebenSat 1 zum Einbetten von Inhalten auf Streaming-Plattformen

Letzte Aktualisierung: 21.07.2026

Ein junger Mann sitzt mit einem Tablet auf der Couch und streamt.
Künftig können Nutzerinnen und Nutzer sogenannte On-Demand-Inhalte des ZDF direkt, kostenlos und werbefrei über JOYN abrufen.

Das ZDF und ProSiebenSat.1 haben eine wegweisende Vereinbarung geschlossen, die das Einbetten (Embedding) von Inhalten des öffentlich-rechtlichen ZDF auf der Streaming-Plattform JOYN des privaten Medienunternehmens ermöglicht. Künftig können Nutzerinnen und Nutzer sogenannte On-Demand-Inhalte des ZDF direkt, kostenlos und werbefrei über JOYN abrufen. Dirk Schrödter, Minister für Digitalisierung und Medienpolitik in Schleswig-Holstein, hat sich von Beginn an für die Embedding-Initiative eingesetzt und begrüßt diese Vereinbarung.

Journalistische Informationen für ein breites Publikum

"Als Medienminister habe ich mich stets dafür stark gemacht, dass beitragsfinanzierte public value-Inhalte auch auf Plattformen der privaten Medienhäuser unseres dualen Mediensystems zu finden sein müssen. Wir haben als Politik für das Funktionieren unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein großes Interesse daran, dass journalistisch verlässliche und seriöse Informationen der öffentlich-rechtlichen Anstalten einem breiten Publikum auf verschiedenen Wegen zur Verfügung stehen", sagte Minister Schrödter. "Die rechtlichen Grundlagen für dieses Embedding haben wir im Medienstaatsvertrag verankert. Durch das Embedding in die Streaming-Plattformen privater Medienhäuser erreichen diese beitragsfinanzierten public value-Inhalte auch Nutzergruppen, die wir sonst nicht erreichen."

Wichtiger Schritt, um Medienstandort Deutschland zu sichern

Schrödter freue sich sehr, dass sich ZDF und ProSiebenSat 1 nun verständigt haben. "Damit leisten beide einen zentralen, zukunftsweisenden Beitrag für die Medienvielfalt in Deutschland. Die Vereinbarung spiegelt zugleich den Geist des zwischen den Ländern abgestimmten Reformstaatsvertrags, der auf Kooperation – auch mit den Privaten – ausgelegt ist. Ein erster, wichtiger Schritt zur Sicherung des Medienstandortes Deutschland ist getan, dem weitere Schritte folgen sollten. Die Vereinbarung sollte Ansporn auch für die ARD sein, den Geist des Staatsvertrags in diesem Sinne umzusetzen. Zugleich ist die Vereinbarung ein starkes Signal in Richtung derjenigen Plattformen, die es mit Fakten und Wahrheit nicht so ernst nehmen."

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