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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Lyten-Verhandlungen auf der Zielgeraden

In der geplanten Übernahme des insolventen "Northvolt-Drei"-Projekts durch den US-Konzern Lyten ist die Landesregierung einen großen Schritt vorangekommen.

Letzte Aktualisierung: 01.07.2026

Blick auf eine Firmenfront mit einem Schild auf dem "Lyten" steht.
Der US-amerikanische Batterietechnik-Spezialist Lyten will alle verbliebenen Standorte des insolventen schwedischen Batterieherstellers Northvolt übernehmen.

Die Landesregierung hat eine wichtige Weiche zur Übernahme des Grundstücks und weiterer Vermögenswerte der ursprünglich in Heide geplanten Northvolt-Batteriefabrik durch den amerikanischen Batteriehersteller Lyten gestellt. Wie Ministerpräsident Daniel Günther und Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen nach vorangegangener Befassung von Kabinett und Parlament mit dem Vorhaben sagten, werden Lyten, das Land, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie die deutsche Northvolt Drei Project GmbH und deren Treuhandgesellschaft LG Batterie GmbH eine entsprechende exklusive Absichtserklärung unterzeichnen. "Damit gehen monatelange Verhandlungen über die deutsche Northvolt-Tochter und ihr Gelände bei Heide in die Zielgerade", sagte Ministerpräsident Günther. Über Einzelheiten sei mit Lyten Stillschweigen vereinbart worden.

Verträge sollen unterzeichnet werden

Ziel der rechtlich noch unverbindlichen Absichtserklärung ist nach den Worten von Madsen, die wesentliche Struktur und die Konditionen des Vermögenserwerbs festzuhalten. Auf Grundlage des so genannten "Memorandum of Unterstanding" sollen dann in den kommenden Wochen verbindliche Verträge entworfen, verhandelt und im Rahmen eines sogenannten "Closings" von den Vertragsparteien unterzeichnet werden. "Das Land ist zwar keine Vertragspartei bei der Absichtserklärung und den nachfolgenden Kaufverträgen, aber zusammen mit dem Bund wirtschaftlich begünstigt", erläuterte Madsen. Der Kaufpreis werde dem Bund und dem Land über die KfW zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Liquidation der NV3 jeweils zur Hälfte zufließen. Aus diesem Grund sei eine Zustimmung von Bund und Land zu dem Verkauf erforderlich.

Insolventer Mutterkonzern

Die "Northvolt Drei"-Projekt GmbH befand sich ursprünglich im Besitz des mittlerweile insolventen schwedischen Mutterkonzerns Northvolt AB. Auf dem Gelände zwischen Norderwöhrden und Lohe Rickelshof im Kreis Dithmarschen waren vor der Insolvenz von Northvolt AB Anfang vergangenen Jahres bereits umfangreiche Erdarbeiten sowie die Installation von Strom- und Versorgungsinfrastruktur abgeschlossen worden.

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