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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Sicherheit und gelebter Zusammenhalt

Bei der Jahreshauptversammlung des Landesfeuerwehrverbands in Neumünster haben Ministerpräsident Daniel Günther und Innenministerin Magdalena Finke den Feuerwehrfrauen und -männern für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt.

Letzte Aktualisierung: 27.04.2026

Ministerpräsident Daniel Günther steht neben mehreren Feuerwehrfrauen und -männern.
Ministerpräsident Daniel Günther (5.v.l.) bedankte sich bei den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz

In Schleswig-Holstein sind die Feuerwehren jeden Tag im Einsatz, um Menschen in Not zu helfen. Was viele nicht wissen: Für die meisten Einsatzkräfte ist dies kein Beruf, sondern ein gelebtes Ehrenamt. Rund 50.000 freiwillige Feuerwehrfrauen und -männer engagieren sich im echten Norden.

Der Landesfeuerwehrverband bündelt ihre Interessen und tauscht sich mit Politik und Wirtschaft aus. Bei seiner Jahreshauptversammlung haben Ministerpräsident Daniel Günther und Innenministerin Magdalena Finke den Verband nun als eine starke und wichtige Stimme der Feuerwehren im Land bezeichnet. "Die Freiwillige Feuerwehr in Schleswig-Holstein steht für Sicherheit und gelebten Zusammenhalt", sagte Günther in Neumünster. "Der Landesfeuerwehrverband ist der Anker aller Wehren und vertritt die Interessen der zahlreichen ehrenamtlich Tätigen. So ist aus den vielen einzelnen Wehren eine starke Gemeinschaft für ganz Schleswig-Holstein entstanden."

Unermüdlicher Einsatz

Bei der Versammlung dankte der Ministerpräsident den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz. "Sie stehen Tag und Nacht bereit, wenn andere Hilfe brauchen. Sie opfern Ihre Zeit und oft auch Ihre Gesundheit, um Menschen aus der Not zu retten", sagte er. "Dafür gebührt Ihnen höchster Respekt." Weiterhin dankte der Regierungschef den Familien der Feuerwehrfrauen und -männer, die diese Einsätze weit nach Feierabend mittrügen, sowie den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die es unterstützten, wenn tagsüber Alarm sei. "Für mich ist es alles andere als selbstverständlich, dass wir in Schleswig-Holstein ein so starkes und sicheres Netz an Feuerwehren haben." Mehr als 50.000 Feuerwehrleute würden im Land ehrenamtlich schnelle Hilfe leisten. Der Schutz aller Bürgerinnen und Bürger lebe von diesen Menschen mit ihrer klaren und verlässlichen Haltung.

Veränderte Sicherheitslage

Gleichzeitig wies der Regierungschef auf die veränderte Sicherheitslage hin, die einen stärkeren Fokus auf den Zivilschutz erfordere. "Unsere Feuerwehren stehen auch hier in der ersten Reihe", sagte Günther. Wenn hybride Angriffe, Sabotage, großflächige Stromausfälle oder andere schwere Lagen eintreten, dann sind sie sofort gefragt."

Feuerwehren weiter stärken

Deshalb wolle das Land die Feuerwehren weiter stärken, betonte der Ministerpräsident. "Mit der Novelle des Brandschutzgesetzes wollen wir Einsatzführung und Leitstellenarbeit an die Realität von heute anpassen und für mehr Rechtssicherheit sorgen", sagte er. "Dafür schaffen wir klarere Regeln für Daten, Dokumentation und überörtliche Planung." Daneben unterstützt das Land die Wehren bei der Beschaffung von Drohnen, moderner Fahrzeuge und Sirenen. Allein für den Ausbau der Sirenen stellt das Land bis 2030 mehr als 23 Millionen Euro bereit.

Vertrauensvoller Partner

Auch Innenministerin Magdalena Finke dankte dem Landesfeuerwehrverband und den Einsatzkräften für ihre Arbeit. Diese leisteten einen unverzichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben und die Sicherheit. "Wir sind dankbar für die Bereitschaft aller Feuerwehrleute, die sich Tag und Nacht in den Dienst der Gesellschaft stellen", betonte sie. Der Landesfeuerwehrverband sei ein enger und vertrauensvoller Partner des Landes – nicht nur bei der alltäglichen Arbeit, sondern auch zunehmend im Bevölkerungsschutz.

Komm Klar SH

"Nur mit dem LFV an unserer Seite werden wir die künftigen Herausforderungen im Bereich des immer bedeutsamer werdenden Zivilschutzes meistern", sagte die Innenministerin. Die Zusammenarbeit bei der Informationskampagne "kommklar_sh" sei dafür ein hervorragendes Beispiel. Mithilfe von Checklisten, Erklärungen und Tipps informiert die Landeskampagne Bürgerinnen und Bürger über die Selbstvorsorge für den Ernstfall.

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