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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Mehr Schwung für die Digitalisierung in der Kultur: Projekt "KI in der Kulturellen Infrastruktur" mit positiver Bilanz

Letzte Aktualisierung: 08.11.2022

LÜBECK. Zur Abschlussveranstaltung des Projekts „Künstliche Intelligenz (KI) in der Kulturellen Infrastruktur“ im Europäischen Hansemuseum in Lübeck hat Digitalisierungsminister Dirk Schrödter heute (8. November) ein positives Fazit gezogen: "Künstliche Intelligenz verändert auch die Kulturlandschaft. Das Projekt ‚KI in der Kulturellen Infrastruktur‘ war daher eines der ersten Projekte, das wir als Land vor zweieinhalb Jahren im Rahmen der KI-Strategie gefördert haben. Seitdem hat es viele kreative Ideen und damit reichlich Rückenwind für die Digitalisierung in den Kulturbetrieben des Landes gegeben. Es ist wunderbar zu sehen, was aus der Projektidee entstanden ist und mit wie viel Engagement an der Umsetzung gearbeitet wurde. Es zeigt sich, Kultur ist ohne den Einsatz von KI zukünftig undenkbar", sagte Schrödter. Gemeinsam mit dem Europäischen Hansemuseum und der Fachhochschule Kiel, die das Projekt wissenschaftlich begleitet hat, wurden die Ergebnisse des Projekts präsentiert.

Professor Dr. Tobias Hochscherf, Projektleiter von der Fachhochschule Kiel, sagte: "KI wird zukünftig fast alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen – dies gilt selbstverständlich auch für den Bereich der Kultur. Durch KI verarbeitete Daten eröffnen - klug gesteuert - für Museen, Bibliotheken, Archive, Galerien, Theater und Opernhäuser viele Anwendungsmöglichkeiten, sowohl im Bereich der Digitalisierung von Kulturgütern, als auch in der Besucheranalyse, dem Marketing, der Vermittlung, dem Vertrieb oder der Organisation."

Dr. Felicia Sternfeld, Direktorin des Europäischen Hansemuseums Lübeck: "Für Museen und Kulturtreibende bietet das Thema Künstliche Intelligenz großes Potenzial. Uns als Museum helfen die Ergebnisse der Online-Umfrage dabei, die Bedürfnisse unserer Gäste besser kennenzulernen. Dadurch können wir unsere Zielgruppen künftig noch genauer ansprechen", sagte sie.

Minister Schrödter nannte als ein weiteres positives Beispiel die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek in Kiel, die um ein Zentrum für Digitalisierung und Kultur erweitert wurde. "Der digitale Wandel erfasst den Kulturbereich in all seinen Facetten und bietet unendlich vielfältige Möglichkeiten, Kultur auf eine andere Art zu präsentieren und zu entdecken sowie Verborgenes zugänglich zu machen. Die Chancen gilt es zu nutzen. Die Landesbibliothek unterstützt Kultureinrichtungen daher bei der digitalen Transformation mit Bildungsangeboten, Projekten und Beratungen", sagte er.

Folgende Projekte wurden im Rahmen von KI & Kultur bearbeitet:

  • bundesweite Vernetzung mit KI-Projekten im Bereich der Kultur (z.B. LINK-Netzwerk in Niedersachsen, Badisches Landesmuseum)
  • Identifikation von potentiellen Einsatzfeldern für KI in den Partnerinstitutionen
  • Testen von verschiedenen Tools zur Webanalyse und Tools für SEO
  • Befragung zum Thema KI in Kulturinstitutionen (Telefon und Online-Fragebogen, Kulturinstitutionen des Landes)
  • Erstellung einer Social-Media Strategie inkl. Ausarbeitung eines Vorgehens zur Analyse von Social-Media-Aktivitäten
  • Sammlung und Analyse von Besucherzahlen und anderen Daten (Europäisches Hansemuseum, Nordkolleg)• Durchführung eines KI-basierten Warenkorb-Analysetools für personalisierte Vorschläge (Kulturfinder.sh)
  • KI-gestützte Bilderkennung und automatisierte Generierung von Metadaten (Dataport)
  • KI-basierte Zielgruppensegmentierung und Personalerstellung (Europäisches Hansemuseum und Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf - Freilichtmuseum Molfsee)
  • Erstellung und Veröffentlichung von diversen niederschwelligen Handreichungen

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Cornelia Schönau-Sawade | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

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