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Die Menschen in Schleswig-Holstein

Detlev Buck

Detlev Buck ist Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur. Der Bauernsohn aus Nienwohld im Kreis Stormarn drehte mit Männerpension einen der erfolgreichsten deutschen Filme der 1990er-Jahre.

Letzte Aktualisierung: 15.10.2026

Der Schauspieler Detlev Buck in schwarz-weiß mit einem Strohhut.
Detlev Buck gehört zu den erfolgreichsten deutschen Regisseuren.

Detlev Buck wurde am 1. Dezember 1962 in Bad Segeberg geboren und wuchs auf dem Bauernhof seiner Eltern in Nienwohld bei Hamburg auf. Nach Abitur und Zivildienst absolvierte er eine Lehre als Landwirt. Zur selben Zeit bewarb sich der Schleswig-Holsteiner an einer Hamburger Schauspielschule, bestand die Aufnahmeprüfung jedoch nicht.

Noch während seiner Lehrzeit drehte Buck im Alter von 21 Jahren seinen ersten Film Erst die Arbeit und dann!? Von 1985 bis 1989 studierte er schließlich an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin.

Filmproduktion und Schauspiel

1991 gründete der Schleswig-Holsteiner die Boje-Buck Filmproduktion in Berlin, die im gleichen Jahr den ersten großen Spielfilm Karniggels produzierte. Nach Wir Können auch anders (1992) erschien 1995 mit Männerpension einer der erfolgreichsten deutschen Kinofilme der 1990er-Jahre. Seit 2014 ist Buck Regisseur der erfolgreichen Bibi und Tina-Verfilmungen.

Neben der Arbeit als Regisseur tritt Detlev Buck auch als Schauspieler auf. Für die von ihm produzierte Verfilmung des Romans Herr Lehmann erhielt er den Deutschen Filmpreis als "Bester Nebendarsteller". 1993 führte Buck Regie bei zwei Video-Clips der Band Die Ärzte ("Mach die Augen zu" und "Schrei nach Liebe").

Dem Norden verbunden

Mit seinen Produktionen bleibt Detlev Buck dem Norden eng verbunden. Im Sommer 2006 drehte er am Schaalsee den erfolgreichen Film Hände weg von Mississippi. Als bester Kinder- und Jugendfilm gewann er damit den Deutschen Filmpreis 2007. Auf den Nordischen Filmtagen im gleichen Jahr in Lübeck wurde Buck mit dem Norddeutschen Filmpreis für besondere Verdienste ausgezeichnet.

Ministerpräsident Daniel Günther überreicht Detlev Buck den Landesverdienstorden und eine Urkunde.
Verleihung des Landesverdienstordens an Detlev Buck durch Ministerpräsident Daniel Günther (r.) am 25. Mai 2021.

Im Mai 2021 verlieh Ministerpräsident Daniel Günther dem Regisseur den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein. Buck habe sich als Botschafter des Landes verdient gemacht, sagte Günther bei der Ordensverleihung in Kiel. "Sie verstehen es wie kein anderer Künstler, Norddeutschland auf der Leinwand ein liebenswürdiges und humorvolles Antlitz zu geben."

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