Vom 12. bis 14. März 2024 fand das zweite MANABAS COAST Partnertreffen in Brügge statt.
Letzte Aktualisierung: 10.04.2024
Im Fokus stand bei diesem Treffen die Bildung von thematischen Untergruppen, damit sich die verschiedenen Partner gezielter untereinander austauschen können.
Am Montag, den 11. März gab es optional die Gelegenheit sich einen Versuch des Delta Flumes in Delft in den Niederlanden anzuschauen. Deltares und das Living Dyke Project haben dazu eingeladen, beim Test von Salzwiesen-Deichsystemen unter extremer Wellenbelastung teilzuhaben. Wellen von bis zu drei Metern Höhe liefen über die Salzwiesen und schlugen am Ende des Kanals auf den Betondeich. Es zeigte sich, dass die Salzwiesen erstaunlich robust gegenüber verschiedenen Wellenhöhen sind. Tests wie dieser sind wichtig, um Vertrauen in die Kraft- und Wellendämpfungseffekte dieser natürlichen Strukturen zu entwickeln.
Am Dienstag, dem offiziellen ersten Tag des Treffens, stand die Kooperation zwischen den Pilotprojekten im Fokus. Damit sich hier die verschiedenen Partner gezielter und effizienter untereinander Austauschen und Vernetzen können, haben sich vier sogenannte „How-to“ Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit den Themen Sandaufspülungen, Monitoring, Salzwiesen und Natura2000 beschäftigen werden. Wir vom LKN.SH sind sin den Gruppen Sandaufspülungen und Natura2000 mit dabei. Diese beiden Themen geben uns die Möglichkeit Erfahrungen und Ideen von anderen Organisationen für unser Pilotprojekt ECOHAL zu gewinnen.
Am Mittwoch, den 13. März wurden erste Ideen zum Aufbau und der Organisation der Arbeitsgruppen vorgestellt. Das Interesse voneinander zu lernen und zusammen an Lösungen zu arbeiten ist groß. Es wurde sich darauf geeinigt, dass bis zum nächsten Partner Treffen im September alle Gruppen ihre Erkenntnisse in einer zweiseitigen Zusammenfassung vorstellen können. Das soll dabei helfen, dem Ziel von MANABAS näherzukommen , naturbasierte Lösungen in der Nordseeregion zu etablieren.
Am Donnerstag, dem letzten Tag unseres Treffens, haben wir uns das belgische Pilotprojekt „Living Lab“ an der flämischen Küste angeschaut. Das Projekt in Raversijde beschäftigt sich mit der naturbasierten Lösung, Dünen vor einem Deich zu fördern. Zuvor haben uns verschiedene Vorträge Schwierigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung des Projektes nähergebracht. Wir durften die beteiligten Interessensgruppen kennenlernen und haben erklärt bekommen, wie das Monitoring der Düne per Drone funktioniert.
Ein Video unserer flämischen Partner bietet ein paar Eindrücken unserer Exkursion:
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