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Thema : Küstenschutz

ClimateBlue

Co-creating Climate Adaptation in Coastal Zones

In ClimateBlue werden Anpassungsstrategien an den Meeresspiegelanstieg an der deutsch-dänischen Ostseeküste entwickelt. Hierbei liegt der Fokus auf dem Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern.

Letzte Aktualisierung: 02.03.2026

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Projektlaufzeit

2025 bis 2028

Förderung

  • Gesamt-Förderung: 3.64 Mio €
  • EU-Mitteln (Interreg Deutschland-Dänemark): 2.36 Mio €

Projektpartner

Syddansk Universitet (SDU Climate Cluster), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH), Kystdirektoratet, Klimatorium, Guldborgsund Kommune, Middelfart Kommune, Vejle Kommune, Kolding Kommune, Haderslev Kommune

Die Ostseesturmflut im Oktober 2023 hat die deutsch-dänische Küste hart getroffen und in Schleswig-Holstein Schäden in Höhe von 200 Millionen €, davon 50 Millionen € allein an Küstenschutzanlagen, verursacht. Neben den materiellen Schäden hat der sehr hohe Seegang verbreitet zu starken Erosionen und Abbrüchen an Steilufern geführt.

Überschwemmungen und extreme Wetterlagen sind im Zuge des Klimawandels und Meeresspiegelanstiegs zukünftig immer häufiger zu erwarten und werden unsere Landkarten Stück für Stück verändern. Daraus ergibt sich die Frage nach vorausschauenden Anpassungsstrategien, die nötig sind, um eine klimarobuste Region zu entwickeln.

Die Diskussion um unterschiedliche Anpassungsstrategien soll im Rahmen des ClimateBlue-Projekts in den beiden Ostseeanrainerstaaten Dänemark und Deutschland angestoßen werden. Als Ziel des Projekts sollen Erkenntnisse, Wissen und Input für die Entwicklung lokaler, regionaler und nationaler langfristiger Strategien für den Umgang mit dem Küstenrückgang bereitgestellt werden. Das Projekt soll vor allem dazu beitragen, eine öffentliche und politische Debatte über gesellschaftlich Folgen der erwarteten küstenbezogenen Klimaveränderungen zu fördern.

Der LKN wird im Rahmen von ClimateBlue einen Erosionsatlas erstellen, der die zukünftige Entwicklung des Küstenrückgangs unter Einfluss des Meeresspiegelanstiegs darstellen soll. Gemeinsam mit lokalen Akteuren wird der Erosionsatlas im Rahmen von Regionalkonferenzen an spezifische Bedürfnisse angepasst, um einen maximalen Nutzen für die Entwicklung von Anpassungsstrategien zu ermöglichen.

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