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Thema : EU-Förderprogramm Interreg

Interreg B Ostseeprogramm 2021-2027

Der Ostseeraum ist geprägt durch das Meer, seine große Fläche und eine vergleichsweise dünne Besiedelung.

Letzte Aktualisierung: 21.07.2026

Nationale Kontaktstelle

Zur Website der Nationalen Kontaktstelle für das Interreg Ostseeraumprogramm

Bei Fragen rund um Interreg--Europäische territoriale Zusammenarbeit B Ostsee wenden Sie sich gern an Johanna Kamin unter 0431 988 9931 oder kontaktstelle-bsr@mllev.landsh.de.

Um den Herausforderungen der Globalisierung und dem zunehmenden Standortwettbewerb in einer immer enger vernetzten Welt gerecht zu werden, kommt der Kooperation im Ostseeraum eine besondere Bedeutung zu. Hierbei spielen Themen wie „blaues“ Wachstum und nachhaltige, klimafreundliche Innovationen eine maßgebliche Rolle.

Der Ostseeraum umfasst die acht EU-Mitgliedstaaten Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden und nördliche und östliche Teile Deutschlands. Auch Norwegen ist Partner im Interreg--Europäische territoriale Zusammenarbeit-Ostseeprogramm.

Die politisch-strategische Netzwerkbildung im Ostseeraum zur Überwindung großer struktureller Unterschiede zwischen dem West- und dem Ostteil kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit 2009 ist er zudem der erste Raum mit einer makroregionalen EU-Strategie, der EU-Ostseestrategie, die auch im Rahmen des Ostseeraumprogramms umgesetzt wird.

BSR Cultural Pearls

Die Initiative BSR Cultural Pearls stärkt Gemeinschaften und fördert die soziale Resilienz im Ostseeraum. Unser Netzwerk unterstützt Städte und Gemeinden dabei, das Potenzial von Kultur und Kreativität zu nutzen, um ihre lokalen Gemeinschaften zu stärken.

Jährlich werden Städte und Gemeinden aus der Ostseeregion dazu eingeladen, Teil dieser transformativen Reise zu werden und Aktionspläne für Bürgerbeteiligung und kulturgetriebene Resilienz zu entwickeln. Der Titel „Kulturperle der Ostseeregion“ wird an kleine und mittlere Städte und Gemeinden vergeben, und gibt den ausgezeichneten Kommunen Möglichkeiten zum gegenseitigen Lernen und bietet Unterstützung, um Kultur gezielt zur Stärkung der sozialen Resilienz einzusetzen.

Wie bewerbe ich mich?

1. Bewerbung: Städte und Gemeinden reichen eine englischsprachige Online-Bewerbung ein.

2. Vorauswahl: Geeignete Kandidaten werden anhand ihrer Förderfähigkeit, Motivation und ihres Ansatzes ausgewählt.

3. Entwicklungsphase: Die ausgewählten Kandidaten entwickeln mit Unterstützung von Expert:innen, dem Cultural Pearls Netzwerk und den nationalen Kontaktstellen einen Kultur- und Resilienz-Aktionsplan (CuReAP).

4. Titelvergabe: Eine internationale Jury bewertet die Aktionspläne und zeichnet die überzeugendsten Kandidaten aus.

5. Titeljahr: Die ausgezeichneten Kulturperlen setzen ihren Aktionsplan um und profitieren dabei von Sichtbarkeit, Vernetzung und weiteren Unterstützungsangeboten des Cultural Pearls Netzwerks.

Aktuelle Ausschreibungen finden Sie hier: Informationen zur Teilnahme an dem Wettbewerb um Cultural Pearls

Kontakt

Bei Fragen wenden Sie sich gern an Lena Backes

Was ist soziale Resilienz?

Soziale Resilienz beschreibt die Fähigkeit von Menschen und Gemeinschaften, schwierige Zeiten zu bewältigen und sich davon zu erholen. Dazu gehören zum Beispiel soziale Probleme, Krisen oder wirtschaftliche Herausforderungen. Wichtig ist, dass Gemeinschaften zusammenhalten, sich anpassen und aus solchen Situationen lernen.

Mehr Informationen über das Projekt und zum Bewerbungsprozess finden Sie hier: About - BSR Cultural Pearls

LinkedIn: BSR Cultural Pearls | LinkedIn

Instagram: BSR Cultural Pearls | Instagram

Die Initiative Cultural Pearls wurde im Rahmen des Projekts BSR Cultural Pearls (2023–2025) entwickelt und durch Interreg BSR kofinanziert.

Ihre Ansprechperson für Interreg--Europäische territoriale Zusammenarbeit B Ostsee

Kontaktbox

Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz

Fleethörn 29-31, 24103 Kiel

Aufgabe der Nationalen Kontaktstelle ist es, in Fragen rund um das Programm zu beraten und Projektinteressierte und Antragsteller bei der Projektentwicklung zu unterstützen. Die Kontaktstelle betreut den gesamten deutschen Programmraum einschließlich der Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Bremen.

Wenn Sie Neuigkeiten z. B. zu aktuellen Förderaufrufen aus dem Interreg-Ostseeprogramm erhalten möchten, melden Sie sich per E-Mail zum Newsletter an: kontaktstelle-bsr@mllev.landsh.de

Weitere Ansprechpartnerinnen im MLLEV

Maike Friedenberg, Vorsitzende des Deutschen Ausschusses und Mitglied im transnationalen Begleitausschuss (Monitoring Committee), Telefon: 0431 988 2120, maike.friedenberg@mllev.landsh.de

Weitere Informationen

Alle aktuellen Informationen zum Interreg--Europäische territoriale Zusammenarbeit-B-Ostseeprogramm, der Antragstellung, dem Genehmigungsverfahren und der Projektdurchführung finden Sie im Internet unter Interreg-baltic .

Das Programmsekretariat in Rostock steht Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung und ist erreichbar unter: Joint Secretariat Rostock, c/o Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), Grubenstrasse 20,18055 Rostock, Tel: 0381 454840,

Weitere deutschsprachige Informationen finden Sie unter www.interreg.de.

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