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Hochwasserrichtlinie

© M. Staudt / grafikfoto.de

Anforderungen der Hochwasserrichtlinie

Am 26.11.2007 ist die Richtlinie 2007/60/EG über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (EG-HWRL) in Kraft getreten.
Ziel der Hochwasserrichtlinie ist es, einen Rahmen für die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken zur Verringerung der hochwasserbedingten nachteiligen Folgen auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt, das Kulturerbe und die wirtschaftlichen Tätigkeiten in der Gemeinschaft zu schaffen. Voraussetzung für eine wirksame Hochwasservorsorge und die Begrenzung von Hochwasserschäden ist die nationale und internationale Koordinierung innerhalb der durch die Einzugsgebiete begrenzten Flussgebiete.

Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (EU-HWRL) (PDF 78KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Nach Artikel 14 der HWRL werden im zweiten Berichtszyklus 2016-2021

und danach alle sechs Jahre überprüft und erforderlichenfalls aktualisiert. Bei den Überprüfungen wird den voraussichtlichen Auswirkungen des Klimawandels auf das Auftreten von Hochwasser Rechnung getragen.

Die einzelnen Schritte zur Umsetzung dieser Richtlinie im ersten Berichtszyklus waren:

Die Hochwasserrisikomanagementpläne stehen in unmittelbarer Verbindung zu den Bewirtschaftungsplänen der Wasserrahmenrichtlinie.

Mit der am 1. März 2010 in Kraft getretenen Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes des Bundes ist die Umsetzung in nationales Recht erfolgt. In Ergänzung hierzu ist mit der am 26. März 2010 in Kraft getretenen Novelle des Landeswassergesetzes (LWG) die HWRL in den Grenzen der in § 2a LWG bestimmten Flussgebietseinheiten umzusetzen. Flussgebietsbehörde ist nach § 105 LWG das MELUND.

Information und Konsultation der Öffentlichkeit

Hier finden Sie die Präsentationen zu den Informationsveranstaltungen und weitere aktuelle Dokumente zur HWRL:

Dokumentation der Veranstaltung am 27.10.2011 (6 PDF-Dateien im zip-Archiv) (zip 7MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dokumentation der Veranstaltung am 24.09.2013 in Neumünster (zip 12MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dokumentation der Veranstaltung am 23.09.2014 in Rendsburg (zip 7MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dokumentation der Veranstaltung am 23.09.2015 in Büdelsdorf (zip 20MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dokumentation der Veranstaltung am 21.09.2016 in Büdelsdorf (zip 11MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dokumentation der Veranstaltung am 20.09.2017 in Büdelsdorf (FileTypex-zip-compressed 14MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dokumentation der Veranstaltung am 03.05.2018 in Büdelsdorf (zip 33MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dokumentation der Veranstaltung am 19.09.2018 in Büdelsdorf (zip 12MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Hochwasser- und Sturmflut-Information

Über die Seite www.hsi.schleswig-holstein.de haben Sie die Möglichkeit sich ein Bild von der aktuellen Lage der Wasserstände in den Gewässern Schleswig-Holsteins und von der Wetterlage allgemein zu machen, um somit die aktuelle Hochwassergefährdung einschätzen zu können.

Weiterführende Informationen finden Sie hier

Hochwasser- und Sturmflutberichte

Zu den Hochwasser- und Sturmflutereignissen der vergangenen Jahre wurden gesonderte Berichte erstellt.

Weiterführende Informationen finden Sie hier

Hochwasserkarten Schleswig-Holstein

Zur Umsetzung Art. 6 HWRL wurden Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten getrennt für die Küstengebiete (Küstenhochwasser) und das Gewässernetz (Flusshochwasser) für verschiedene Hochwasserszenarien erarbeitet. Im WebGIS-Kartenportal sind diese Ergebnisse unterschieden nach Hochwassertyp und -szenario bereitgestellt.

Weiterführende Informationen finden Sie hier

Hochwasserrisikomanagement

Für die Flussgebietseinheiten in SH wurden bis Ende 2015 Hochwasserrisikomanagementpläne (Art. 7 HWRL) erarbeitet. Eine zusammenfassende Darstellung zum Hochwasserrisikomanagement finden Sie in der folgenden Broschüre:

Broschüre "Hochwasserrisikomanagement - 2011-2021 in Schleswig-Holstein" (PDF 2MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Elementarschäden durch Naturgefahren

Überflutete Keller, abgedeckte Dächer, im Schlamm versinkende Möbel, beschädigter Hausrat: Damit Hauseigentümer künftig besser vor den Folgen von Extremwettern geschützt sind, hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) und das Verbraucherschutzministerium die Initiative „Naturgefahren – Der echte Norden sorgt vor!“ gestartet. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, den Industrie- und Handelskammern (IHK) Flensburg und Kiel, dem Bauernverband Schleswig-Holstein, Haus und Grund Schleswig-Holstein sowie dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wollen die beiden Ministerien im Rahmen dieser Kampagne die Schleswig-Holsteiner über die Risiken für Hauseigentümer, Wohnungsbesitzer und Unternehmen durch Naturgefahren aufklären und zur Vorsorge raten.

Elementarschäden durch Naturgefahren

Weitere Informationen

Hier finden Sie ab dem 22.12.2018 die Berichte zur Überprüfung der vorläufigen Bewertung des Hochwasserrisikos und Bestimmung der Gebiete mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko.

Auf der Grundlage der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten waren bis Ende 2015 Hochwasserrisikomanagementpläne zu erarbeiten. Die Hochwasserrisikomanagementpläne legen angemessene Ziele und Maßnahmen zur Verringerung potenziell hochwasserbedingter nachteiliger Folgen auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt, das Kulturerbe und wirtschaftliche Tätigkeiten in der Gemeinschaft fest.