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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Innenministerium

Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack auf Sommertour in Friedrichstadt

Die Umsetzung des Regionalbudgets ist eine weitere Erfolgsstory unserer AktivRegionen in Schleswig-Holstein
Datum 07.07.2020

FRIEDRICHSSTADT. Auf ihrer Sommertour hat sich Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack heute (07. Juli 2020) in Friedrichstadt unter anderem auch über die Umsetzung des so genannten "Regionalbudgets" informiert. Dort werden mit Mitteln der Aktiv-Region unter anderem ein Wohnmobil-Stellplatz sowie Ladesäulen für Elektrofahrzeuge gefördert.

"Es ist klasse, wie viele tolle unterschiedliche Projekte aus den Regionalbudgets im ganzen Land gefördert werden. Das ist wirklich ein ganz niederschwelliges Förderinstrument. Für das Management dieser Gelder sind unsere AktivRegionen genau die Richtigen, weil sie ganz nah an den Projektträgern dran sein können", erklärte die Ministerin. In Friedrichsstadt erfolgt die Umsetzung der Regionalbudgets der AktivRegionen Südliches Nordfriesland und Eider-Treene-Sorge beispielsweise über das Regionalmanagement der Eider-Treene-Sorge GmbH.

Bereits im ersten Jahr des Regionalbudgets 2019 hatten neun der 22 in Schleswig-Holstein bestehenden AktivRegionen bei der Umsetzung von jeweils 15 bis 25 Projekten erste Erfahrungen gesammelt. In diesem Jahr nehmen bereits 19 das Regionalbudget in Anspruch. "Das zeigt, wie groß die Akzeptanz dieses Förderinstrumentes mittlerweile ist", so Sütterlin-Waack.

Über das "Regionalbudget“ können die 22 AktivRegionen in Schleswig-Holstein ergänzend zu den in der von 2014 bis 2020 laufenden Förderperiode insgesamt ausgezahlten 63 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) je 180.000 Euro pro Jahr aus Mitteln des Bundes und des Landes für die Förderung kleiner Projekte erhalten. Das Geld kommt aus Mitteln der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).

Die AktivRegionen müssen diese Mittel durch eine Kofinanzierung von bis zu 20.000 Euro ergänzen, sodass sich jährlich ein Gesamtbudget von bis zu 200.000 Euro ergibt. Damit können die AktivRegionen Kleinprojekte mit Gesamtkosten von jeweils bis zu 20.000 Euro fördern. Dies können beispielsweise Maßnahmen der Dorfentwicklung oder zur Unterstützung lokaler Basisdienstleistungen sein.

Eine erste Auswertung, die das Regionennetzwerk der AktivRegionen in Trägerschaft der Akademie für die Ländlichen Räume e. V. vorgenommen hat, zeigt beeindruckende Zahlen für 2020. In den 19 AktivRegionen sind über 500 Projektanträge gestellt worden, etwa 350 werden mit Fördermitteln aus dem Regionalbudget umgesetzt werden können.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

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