Am Rand der Metropolregion Hamburg soll ein maßvoll verdichtetes Quartier aus unterschiedlichen Wohnformen entstehen, das auch die Ortsteile stärker verbindet.
Antragsteller, Träger: Gemeinde Borstel-Hohenraden
Gesamtfläche: 2,7 ha
Geplante Wohneinheiten: 73 bis 88 Wohneinheiten
Geplantes Zeitfenster: 2022 bis 2025
Ortslage: mittig zwischen den Ortsteilen Borstel und Hohenraden
Entwicklung eines neuen Wohngebietes, Torschlag-Redderkamp, in Borstel-Hohenraden
Vom landwirtschaftlich geprägten Dorf hin zur gefragten Wohngemeinde: Am Rand der Metropolregion Hamburg gelegen, hat sich die Wohnraumnachfrage in Borstel-Hohenraden in den vergangenen Jahren stark verändert. Darauf soll mit einem neuen, maßvoll verdichteten Quartier aus unterschiedlichen Wohnformen reagiert werden, welches gleichzeitig den Siedlungszusammenhang zwischen den beiden Ortsteilen stärken soll.
Projektdetails
Aufgrund der räumlichen Nähe zu Hamburg, der guten Anbindung und des hohen Wohnungsdrucks auf die umliegenden Groß- und Mittelstädte verzeichnete die Gemeinde Borstel-Hohenraden in den vergangenen Jahren einen hohen Bevölkerungszuwachs. Dieser führte in Verbindung mit dem demografischen Wandel zu einer veränderten Wohnraumnachfrage – weg vom Einfamilienhaus, das bisher das Ortsbild dominiert.
Vielseitiger Wohnmix
Ziel ist es, die Gemeinde Borstel-Hohenraden weiterführend zukunftsfähig zu machen. Hierfür braucht es zeitgemäßen Wohnraum bzw. Wohnbauflächen – für die Menschen vor Ort, aber auch im Sinne einer demografischen Durchmischung für Hinzuziehende. Auf diese Weise soll die Dorfgemeinschaft nachhaltig gestärkt und die Siedlungsstruktur optimiert werden. Mit der Entwicklung des 2,7 ha großen Wohngebietes "Torschlag-Redderkamp" soll genau dieses erreicht werden.
Angedacht ist es, ein kosten- und flächensparendes, vielschichtiges Wohnraumangebot mit einem Mix aus verschiedenen Wohnformen zu schaffen. Durch Formen des Eigentums- und Mietwohnungsbaus soll eine Durchmischung des Baugebietes erreicht werden, welches für die unterschiedlichsten Lebenssituationen der Menschen passende Angebote vorhält und ein selbstbestimmtes Leben innerhalb eines Quartiers über alle Lebensphasen hinweg ermöglicht. Neben einzelnen privaten Bauträgern wird auch die Beteiligung von privaten Bauträgern in Betracht gezogen.
Nachhaltigkeit im Blick
Eine nachhaltige Mobilität und Wärmeversorgung sollen bei der Entwicklung des Gebietes in besonderem Maße berücksichtigt werden, ebenso wie der Klimaschutz. Letzterer soll sowohl mitigierende als auch adaptive Maßnahmen (zum Beispiel geringer Versieglungsgrad, effektives Regenwassermanagement) umfassen.
Der Zuschuss wird für die Erstellung eines leitbildbasierten umfassenden Bebauungskonzepts mit Gestaltungsplan, zur Umsetzung bestimmt durch anschließenden B‐Plan, verwendet. Inbegriffen sind auch notwendige Fachgutachten und eine begleitende Bürgerbeteiligung.
Den Mehrwert des Programms mit nur einem Wort zu beschreiben, ist schwer. Die NPW hat hier im Ort viele tolle Entwicklungen angestoßen, von denen wir enorm profitieren. (Bürgermeister Harm Kähler)
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