Rund 260.000 Menschen waren 2019 in Schleswig-Holstein im öffentlichen Dienst beschäftigt, darunter 27.000 Personen mit Migrationshintergrund, das entspricht einem Anteil von 10,4 Prozent. Im Jahr 2017 gaben hingegen rund 19.000 der 245.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst an, über einen Migrationshintergrund zu verfügen, das waren 7,6 Prozent. Im Jahr 2015 lag die Quote noch bei 5,8 Prozent (13.000 der 232.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst Schleswig-Holsteins) und 2013 waren es 5,9 Prozent (14.000 von 232.000). Somit zeigte sich im betrachteten Zeitraum eine deutliche Steigerung des Anteils von Personen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst Schleswig-Holsteins um 4,5 Prozentpunkte.
Deutschlandweit zeigte sich ebenfalls eine deutlichere Zunahme beim Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst. Diese lag 2019 bei 14,5 Prozent (992.000 der 6.827.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst). In den Vorjahren war die Quote deutlich geringer: 2017 belief sie sich auf 12,7 Prozent, 2015 auf 9,8 und 2013 auf 9,4 Prozent. Insgesamt erhöhte sich der Migrantenanteil also binnen sechs Jahren um 5,1 Prozentpunkte und damit etwas mehr als in Schleswig-Holstein.
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