Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie
Brahms-Institut
Brahms-Institut
Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck ist ein internationales Kompetenz- und Dokumentationszentrum. Das Institut wurde 1991 mit der Erwerbung der weltweit größten privaten Brahms-Sammlung (Sammlung Hofmann) gegründet. Als so genanntes "An-Institut" ist das Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck angegliedert. Das Institut hat seinen Sitz in der Villa Brahms auf dem Jerusalemsberg in Lübeck. Das klassizistische Landhaus bietet den idealen Rahmen für Konzerte, Symposien, Themenabende und die wechselnden Ausstellungen, die sich an ein interessiertes Publikum wenden. Die enge Verbindung von Brahms-Institut und Musikhochschule ermöglicht den fruchtbaren Austausch von Musikforschung und künstlerischer Praxis. Das Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck, das jedes Jahr zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender der Musikhochschule gehört, ist dafür ein überregional beachtetes Beispiel.
Das europäische Zentrum für Minderheitenfragen (European Centre for Minority Issues - ECMI) ist eine unabhängige und interdisziplinäre Forschungseinrichtung, die policy-relevante Spitzenforschung betreibt. Das Zentrum ermöglicht Wissenszugang und Beratung zum Zusammenleben von nationalen Minderheiten und Mehrheitsbevölkerungen in Europa.
Gegründet wurde es 1996 von Dänemark, Deutschland und Schleswig-Holstein. Um die Vielfalt seiner Gründer widerzuspiegeln, befindet sich das Zentrum in der dänisch-deutschen Grenzregion und hat seinen Sitz in einem historischen Gebäude im Zentrum von Flensburg.
Dem Zentrum ist eine hochspezialisierte Bibliothek mit über 3.000 Fachbüchern zu den Themen interethnische Beziehungen, kulturell-sprachliche Vielfalt und ethnische Konflikte in Europa angegliedert, die in über 20 Sprachen verfügbar sind.
Mit dem Ziel, die Achtung von Diversität durch ein stärkeres Bewusstsein für Minderheitenrechte und Minderheitenfragen in allen Bereichen der Gesellschaft zu erhöhen, setzt sich das ECMI für die Verbesserung der Situation der nationalen Minderheiten Europas ein.
Das Zentrum unterhält aktive Beziehungen zu anderen akademischen Institutionen und NGOs, die sich mit Konfliktlösung und interethnischen Beziehungen befassen, und engagiert sich in Kooperationsprojekten in diesen Bereichen. Ziel der Arbeit des ECMI ist es, den Akteuren neues Wissen und neue Instrumentarien zur Verfügung zu stellen, die sie dazu befähigen Differenzen zu mildern und sich durch einen konstruktiven Dialog darüber auszutauschen, wie ein friedliches und vielfältiges Europa aufgebaut werden kann.
Die Materialprüfanstalt Schleswig-Holstein (MPA SH) ist eine der Technischen Hochschule angegliederte Einrichtung öffentlichen Rechts (§ 35 HSG) mit Sitz in Lübeck.
Leistungen:
Material- und Bauteilprüfung
Überwachung von Baustoffen und Bauarten
Unterstützung anwendungsbezogener Forschung (§ 36 und § 37 HSG)
Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie
Seit Januar 2024 ist das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (LEIZA – ZBSA) in das Leibniz Zentrum für Archäologie in Mainz (LEIZA) integriert und ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft.
Mit dem Standort in Schleswig ist das LEIZA eines der größten archäologischen Institute Deutschlands und bietet damit optimale Arbeitsmöglichkeiten. Die Mitarbeitenden des ZBSA werden ihre Forschungen zum Baltisch-Skandinavischen Raum in das Forschungsprogramm des LEIZA einbringen können. Das LEIZA – ZBSA ist in seiner Arbeit eng mit dem Museum für Archäologie verbunden. Es bestehen Kooperationen mit der Christian Albrechts Universität zu Kiel und mit dem Archäologischen Landesamt.
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