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Landesamt für Vermessung
und Geoinformation
Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

Vermessungsreferendariat

Alle Informationen zum Vermessungsreferendariat im Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein

Letzte Aktualisierung: 29.10.2026

Ein „vermessen(d)er“ Blick auf den Rutebüller See.
Grenzvermessung am Rutebüller See

Ist das Vermessungsreferendariat etwas für mich?

Sie haben Ihr Masterstudium der Fachrichtung Vermessung, Geoinformation oder Geodäsie erfolgreich absolviert? Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein bietet zur Vorbereitung auf den weiteren Berufsweg im öffentlichen Dienst Vermessungsreferendariate an. Das technische Referendariat bietet Ihnen, als Masterabsolventin oder -absolvent eines technischen oder naturwissenschaftlichen Studiengangs, eine Zusatzqualifizierung und bereitet Sie damit auf die Übernahme leitender Funktionen in der öffentlichen Verwaltung und der privaten Wirtschaft vor. Der zweijährige Vorbereitungsdienst schließt mit der Großen Staatsprüfung ab und sieht eine Verbeamtung in der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt (ehemals höherer Dienst) vor. Sie sind dann berechtigt, die Berufsbezeichnung Vermessungsassessorin bzw. Vermessungsassessor zu führen. Die Berufsaussichten nach dem Vorbereitungsdienst sind vielfältig und gut. Neben der Beschäftigung im öffentlichen Dienst haben die Absolventinnen und Absolventen auch in der freien Wirtschaft diverse Berufsmöglichkeiten – ob als Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurin bzw. Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur oder im Bereich Flächen- und Immobilienmanagement.

Welche Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • ein hohes technisches Verständnis
  • Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft
  • ausgeprägte Teamfähigkeit
  • eine verantwortungsbewusste Persönlichkeit, die in der Lage ist, Führungsaufgaben zu übernehmen

Welche Einstellungsvoraussetzungen gibt es?

Studienabschluss:

Erfolgreicher Abschluss eines Master-Studiengangs an einer Hochschule mit einer Regelstudienzeit von zehn Fachsemestern (einschließlich Praxis- und Prüfungssemester sowie Masterarbeit) im Studiengang Geodäsie und Geoinformation oder einer gleichwertigen Studienrichtung,

oder erfolgreicher Abschluss eines Diplom-Studienganges an einer Technischen Hochschule/Universität oder einer Gesamthochschule mit einer Mindeststudienzeit von acht Fachsemestern (ohne Zeiten für Praxis- und Prüfungssemester sowie Diplomarbeit) im Studiengang Geodäsie und Geoinformation oder einer gleichwertigen Studienrichtung.

Weitere Voraussetzungen:

Sie erfüllen die rechtlichen Voraussetzungen für die Einstellung in den öffentlichen Dienst als Beamtin/Beamter auf Widerruf.

Weitere Hinweise:

Landesbeamtengesetz

Landesverordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, in der Fachrichtung Technische Dienste des Landes Schleswig-Holstein (LAPVO-tD-LG2/2)

Wie ist das Referendariat aufgebaut und wie lange dauert es?

Das Referendariat beginnt immer zum 1. November eines jeden Jahres und dauert zwei Jahre (inklusive des Prüfungszeitraumes). Die Ausbildung wird in theoretischen und praktischen Ausbildungsabschnitten absolviert und endet mit dem Ablegen der Großen Staatsprüfung. Einstellungsbehörde ist das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein (MIKWS). Ausbildungsbehörde ist das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein (LVermGeo SH). Es besteht die Möglichkeit von Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten.

Ausbildungsstellen sind:

  • Das LVermGeo SH,
  • das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport
  • das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur
  • das Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung (LlnL)

Weitere Stationen sind:

  • eine kommunale Bauplanungsverwaltung, Landesplanungsstellen
  • eine Geschäftsstelle eines Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Schleswig-Holstein,
  • Stellen, an denen Seminare und Lehrgänge durchgeführt werden.

Einige Ausbildungsstellen befinden sich auch außerhalb von Schleswig-Holstein.

Wie wird die Ausbildung vergütet?

Während der Ausbildung erhalten die Referendarinnen und Referendare monatliche Anwärterbezüge, bestehend aus dem Anwärtergrundbetrag (1.746,53 Euro), einem zu beantragenden Anwärtersonderzuschlag in Höhe von 70% (1.222,57 Euro) und ggf. einem Familienzuschlag (Stand 01.02.2025). Der Familienzuschlag ist abhängig von den persönlichen Verhältnissen (verheiratet, Kinder).

Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung fallen nicht an. In Krankheitsfällen wird vom Land Schleswig-Holstein eine Beihilfe von bis zu 50 % der Kosten gewährt. Für die Absicherung der restlichen Kosten wird der Abschluss einer (privaten) Krankenversicherung empfohlen. Es werden vermögenswirksame Leistungen gewährt.

Wie kann ich mich bewerben?

Hinweise zu aktuellen Bewerbungsfristen finden Sie auf unserer Homepage und können den jeweiligen Ausschreibungen des Innenministeriums entnommen werden

Die Bewerbung ist an folgende Adresse zu richten:

Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein
- Personalreferat IV 139 -
Düsternbrooker Weg 92
24105 Kiel

Noch Fragen?

Für weitere fachliche Informationen steht Ihnen Herr Christoph Krebs beim Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein zur Verfügung:

Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel

Weitere Informationen:

Allgemeine Informationen über das Vermessungsreferendariat (wie z.B. Ausbildungsinhalte oder Einstellungsvoraussetzungen) finden Sie auf den Internetseiten des Oberprüfungsamtes, einer Sonderstelle beim BMVI, dessen Aufgabe die Betreuung des Ausbildungs- und Prüfungswesens für das technische Referendariat ist. www.technisches-referendariat.de/

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