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Landesamt für
Denkmalpflege
: Thema: Ministerien & Behörden

Denkmal des Monats

Neue Denkmale entdecken

Letzte Aktualisierung: 30.01.2026

Jeden Tag entdecken und erfassen wir zahlreiche historische Bauwerke, die unsere Kulturgeschichte lebendig machen. Die Arbeit der Inventarisierung ist dabei von unschätzbarem Wert. Sie bildet die Grundlage für den Schutz und die Erhaltung unserer Denkmale. Nur durch die sorgfältige Dokumentation können wir sicherstellen, dass diese Zeugnisse vergangener Zeiten nicht in Vergessenheit geraten und erhalten werden können.

Mit unserer Aktion „Denkmal des Monats“ möchten wir Ihnen jeden Monat ein Denkmal vorstellen, das wir neu in die Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein aufgenommen haben. Die Auswahl treffen die Mitarbeitenden des Landesamtes für Denkmalpflege – Menschen, die mit Herz und Expertise unsere Bau- und Kulturgeschichte bewahren. So geben wir Ihnen spannende Einblicke in die Vielfalt und Bedeutung unserer Denkmale und zeigen, warum sie es verdienen, geschützt und geschätzt zu werden.

Diesen Monat steht das Objekt 43070 als "Denkmal des Monats" im Fokus.

Der Heidhof in Aukrug hat die ONR 43070.
Der Heidhof in Aukrug hat die ONR 43070.

Lassen Sie sich von den Schätzen unserer Denkmalpflege begeistern und begleiten Sie uns auf einer Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Denkmale – jeden Monat neu!

Denkmal des Monats

Der Heidhof wurde 1934 nach Plänen des Kieler Architekten Harald Ensrud als Nachsorgeeinrichtung der Tuberkuloseklinik Tönsheide errichtet und 1935 eingeweiht. Der weiß geschlämmte Backsteinbau mit reetgedecktem Walmdach ist eingeschossig über hohem Kellergeschoss angelegt. Das ausgebaute Dach mit langen Bandgauben prägt das Erscheinungsbild. Nach einer spiegelbildlichen Erweiterung 1938 entstand eine streng symmetrische Fassadengliederung mit einem mittigen, spitzgiebeligen Risalit.

Besonders hervorgehoben ist das rundbogige Eingangsportal mit zwei überlebensgroßen Kunstkeramikfiguren von Alwin Blaue (1934), die einen Schäfer und einen Gärtner zeigen und symbolisch für „Fürsorge“ und „Arbeit“ stehen. Ein kunstkeramischer Schlussstein mit Bienenkorb und Baujahr markiert den Eingang. Im Inneren sind wesentliche Grundrissstrukturen und Teile der originalen Ausstattung erhalten.

Als markantes Beispiel der Heimatschutzarchitektur lehnt sich der Heidhof bewusst an das Bild eines reetgedeckten Bauernhauses an und ist qualitätvoll in die Wald- und Heidelandschaft eingebettet. Seine geschichtliche, künstlerische und kulturlandschaftliche Bedeutung begründet ein besonderes öffentliches Interesse an seiner Erhaltung als Baudenkmal.

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