Die Stadt Kiel kann im Rahmen der Sanierung der Schwimmhalle in Kiel-Schilksee nun auch das bisherige Lehrschwimmbecken neu bauen. Bund und Land fördern den Ersatzneubau mit rund 3 Millionen Euro im Rahmen des "Investitionspaktes zur Förderung von Sportstätten". Die Gesamtkosten für den Neubau des Lehrschwimmbeckens liegen bei 6,58 Millionen Euro.
Das derzeitige Lehrschwimmbecken war 1974 nachträglich angebaut worden. Bis 2018 wurde es mit Meerwasser befüllt, welches das Becken derart geschädigt hat, dass es nicht mehr saniert werden kann.
Schwimmen im Fokus
"Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Förderung auch zukünftig ein Lehrschwimmangebot im Kieler Nordwesten und dem Umland sicherstellen können", erklärte Innenministerin Magdalena Finke. Dies sei vor allem für Kinder ein wichtiges Angebot, um schwimmen zu lernen.
Das Thema Schwimmenlernen habe auch für die Landesregierung eine besondere Bedeutung. "Deshalb investieren wir über diese Förderung hinaus in den kommenden Jahren intensiv in die Schwimmsport-Infrastruktur im Sportland Schleswig-Holstein. Dafür stehen 25 Millionen Euro zur Verfügung", ergänzte die Ministerin.
Der Investitionspakt Sport ist ein Bund-Länder-Programm, das die Städtebauförderung ergänzt. Er wurde für drei Programmjahre aufgelegt (2020, 2021 und 2022) und ist Teil des am 3. Juni 2020 vom Bund beschlossenen Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets. Schleswig-Holstein erhielt für das Programm 2022 Bundesmittel in Höhe von 3,701 Millionen Euro (50 Prozent), die durch das Land mit weiteren 2,738 Millionen (37 Prozent) kofinanziert werden. Der kommunale Anteil beträgt 13 Prozent.
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