Dieser 4. Landesthementag Geschichte zur Urteilsbildung im Geschichtsunterricht findet in Kooperation zwischen dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und der Europa-Universität Flensburg (EUF) statt.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle Sach- und Werturteile im problemorientierten Geschichtsunterricht theoretisch und praktisch einnehmen und wie historische Urteilsbildung für die Entwicklung eines reflexiven Geschichtsbewusstseins, für Orientierung in Gegenwart und Zukunft sowie für historisch begründete Handlungsperspektiven fruchtbar gemacht werden kann. Ausgehend von aktuellen geschichtsdidaktischen Debatten werden Funktionalität sowie Verhältnis und Grenzen von Sach- und Werturteilen diskutiert.
Die Tagung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Geschichtslehrkräftebildung (Studienseminare, IQSH, Hochschulen), Fachlehrpersonen und alle an der Weiterentwicklung historischer Urteilsbildung Interessierten. Die Tagung eröffnet Perspektiven auf die theoretischen Grundlagen der Sachurteils- und Werturteilsbildung, die Ausbildung von Lehrkräften und die Praxis des Geschichtsunterrichts. Ziel ist das Zusammenführen von wissenschaftlicher Reflexion, Lehrkräftebildung und Unterrichtspraxis sowie das gemeinsame Ausloten neuer Wege einer zeitgemäßen Urteilsbildung im Geschichtsunterricht.
Am Vorabend gibt es einen Vortrag, dessen Besuch fakultativ ist. Der eigentliche Landesthementag besteht aus drei Teilen und einer abschließenden historischen Stadtführung, die wie der Vortrag am Vorabend fakultativ ist.
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