Die IQB-Bildungstrends ermöglichen ein nationales Bildungsmonitoring auf Basis der Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz. Der IQB-Bildungstrend 2024 untersucht bundesweit die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler am Ende der 9. Jahrgangsstufe. Diese wurden auch in den Jahren 2012 und 2018 erhoben, sodass sich jetzt ein zeitlicher Verlauf skizzieren lässt. Die Studie ermöglicht nicht nur Einblicke in die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, sondern zeigt auch die Entwicklungen über einen Zeitraum von zwölf Jahren auf.
In Schleswig-Holstein haben 2.751 Schülerinnen und Schüler aus 92 Schulen am IQB-Bildungstrend 2024 teilgenommen. Insgesamt liegen ihre Leistungen im bundesweiten Durchschnitt, während sie 2018 noch unterdurchschnittlich waren. Aber auch in Schleswig-Holstein sind die Leistungen gegenüber 2018 gesunken. Knapp 30 % der Jugendlichen in Schleswig-Holstein verfehlen im Fach Mathematik die Mindeststandards für den MSA, bundesweit sind es sogar 34 %. Auffällig sind das abnehmende Interesse der Schülerinnen und Schüler an Mathematik und Naturwissenschaften und die deutschlandweite Zunahme an psychosozialen Belastungen. Zudem zeigt sich erneut, dass sowohl die sozialen als auch die zuwanderungsbezogenen Disparitäten stark ausgeprägt sind.
Prof. Dr. Petra Stanat, wissenschaftlicher Vorstand des IQB, stellt im Rahmen des diesjährigen Bildungsforums die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2024 für Schleswig-Holstein vor. Im Anschluss an den Vortrag möchten wir die Ergebnisse in Gruppen mit Ihnen gemeinsam anhand von Leitfragen diskutieren und bearbeiten. Die wichtigsten Ergebnisse sowie mögliche offene Fragen werden abschließend im Plenum vorgestellt.
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