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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Landesregierung stärkt praxisintegrierte Ausbildung in den Erziehungsberufen

Ministerinnen Prien und Touré: „Wir schaffen immer mehr Zugänge und machen attraktive Angebote für diese gesellschaftlich wichtigen Berufe.“

Letzte Aktualisierung: 22.05.2023

Die Landesregierung Schleswig-Holstein stärkt die praxisintegrierte Ausbildung (PiA) im sozialpädagogischen Bereich. Vor diesem Hintergrund besuchten Bildungsministerin Karin Prien und Sozialministerin Aminata Touré die Berufliche Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe. Vor Ort kamen die Ministerinnen mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern im sozialpädagogischen Bereich ins Gespräch.

Die Ministerinnen kamen mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern im sozialpädagogischen Bereich ins Gespräch.
Mit einer Präsentation bekamen die Ministerinnen einen Einblick in die Arbeit der Schule.
Bildungsministerin Karin Prien und Sozialministerin Aminata Touré besuchten die Berufliche Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe.
Eine bunt gestaltete Wand in der PiA-Klasse verschönert den Klassenraum.
Die Ministerinnen im Austausch mit Schülerinnen einer PiA-Klasse.

Bildungsministerin Karin Prien sagte in Bad Oldesloe: „Der Fachkräftemangel stellt uns als Land vor große Herausforderungen. Wichtig sind uns vor allem die Fachkräfte in den Erziehungsberufen – sie arbeiten in unseren Kindertageseinrichtungen und in unseren Schulen. Es braucht deshalb gute Ideen, die gemeinsam mit den Schulen, den Lehrkräften, den Schulträgern und auch dem Schleswig-Holsteinischen Landesinstitut für Berufliche Bildung umgesetzt werden können. Die SPA-PiA ist eine weitere Alternative für junge Menschen, sich für diese gesellschaftlich wichtigen Berufe zu entscheiden.“

Sozialministerin Aminata Touré ergänzte: „Mit der praxisintegrierten Ausbildung wollen wir den Weg zur Fachkraft attraktiver zu machen und mehr Personal gewinnen. Denn der Vorteil von PiA ist: Die Ausbildung ist vergütet und die Auszubildenden sind direkt in den KiTas. Sie lernen ihren Beruf in der Praxis und entlasten direkt auch in den KiTas. Die Eindrücke und Gespräche mit allen Beteiligten heute zeigen: Die Ausbildung ist attraktiv, zielführend und gleichzeitig auch sehr herausfordernd, weil Theorie und Praxis unter einen Hut gebracht werden müssen. Wir haben zusätzlich vergütete Ausbildungskapazitäten für die Bereiche SPA und Heilerziehungspflege geschaffen. Wir wünschen uns, dass dieses Angebot intensiv wahrgenommen wird.“

Beide Ministerinnen betonten, dass man in enger Abstimmung daran arbeiten wollen, in den nächsten Jahren immer mehr Zugänge für die Erziehungsberufe zu schaffen.
Ministerin Prien und Ministerin Touré: „Es ist gut, dass beide Ministerien an einem Strang ziehen – für mehr Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Schulen.“

Am zehn Schulen über die PiA in den Beruf

In Schleswig-Holstein gibt es seit dem Schuljahr 2017/18 an zehn Standorten die praxisintegrierte Ausbildung (PiA) für Erzieherinnen und Erzieher. Das PiA-Modell wurde als Alternative zur klassischen schulischen Ausbildung eingeführt, um den Praxisbezug während der Ausbildung zu stärken und eine bessere Verbindung zwischen der Einrichtung und den Schülerinnen und Schülern herzustellen. Die PiA-Ausbildung in Schleswig-Holstein läuft an einer Beruflichen Schule und einer Kindertageseinrichtung. Sie dauert in der Regel drei Jahre und schließt mit dem staatlich anerkannten Abschluss als Erzieherin beziehungsweise Erzieher ab. Die Ausbildung ist vergütet.

Mit dem Schuljahr 2023/24 wird beispielsweise am Standort Bad Oldesloe erstmals auch die vergütete Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin /Assistenten als PiA angeboten.

Land fördert Ausbildung

Das Land stellt in diesem Jahr fünf Millionen Euro und ab 2024 zehn Millionen Euro zur Verfügung, um ausreichend pädagogische Fachkräfte ausbilden zu können. Dabei werden sowohl neue Stellen für Lehrkräfte zur Verfügung gestellt, die die Erzieherinnen und Erzieher ausbilden als auch Mittel für die Förderung von PiA-Plätzen zur Verfügung gestellt. Mit den zusätzlichen 21 Stellen mit können landesweit 14 zusätzliche Klassen eingerichtet werden.

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