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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Bildungsministerin Stenke im Landtag:

„Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe eröffnen Chancen und verlässliche Anschlusswege“

Letzte Aktualisierung: 06.05.2026

KIEL. Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Bildungslandschaft in Schleswig-Holstein. Das betonte Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke heute (6. Mai) im Landtag. „Sie stehen für wohnortnahe Bildung, flexible Lernumgebungen und Bildungsgerechtigkeit. Sie eröffnen jungen Menschen verlässliche Wege zu Abschluss, Ausbildung, weiterführender Bildung und Abitur“, so Stenke. 

An den Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe findet Unterricht verlässlich statt. Die Unterrichtsversorgung lag im Schuljahr 2024/25 bei 101 Prozent. Zum Schuljahr 2026/27 kommen 200 weitere Lehrkräftestellen für die Sekundarstufe I hinzu. Damit steigt die Unterrichtsversorgung auf 104 Prozent. Zudem wurde der Vertretungsfonds auf insgesamt rund 12,4 Millionen Euro aufgestockt. 

Auch die Abschlussleistungen entwickeln sich positiv. Beim Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss und beim Mittleren Schulabschluss zeigen sich in fast allen Fächern Verbesserungen. Dort, wo Herausforderungen bestehen, unterstützt das Land gezielt, unter anderem mit verstärkter Leseförderung und früher Sprachförderung. Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe arbeiten mit einer besonders heterogenen Schülerschaft. Sie tragen in hohem Maße zu Integration und Sprachförderung bei und sind zentrale Orte inklusiver Bildung.

Schulen in herausfordernden Lagen unterstützt das Land unter anderem über das Startchancen-Programm, welches das Perspektivschulprogramm aufnimmt und weiterführt. Zudem stellt das Land jährlich mehr als 18 Millionen Euro für die Schulsozialarbeit bereit. 

Eine besondere Stärke der Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe liegt in der Beruflichen Orientierung und den vielfältigen Anschlusswegen. Viele von ihnen verfügen über Kooperationen mit Gymnasien oder Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe und ermöglichen damit weitere Abschlüsse. Mit flexiblen Übergangsphasen, Praxisklassen und dem Produktiven Lernen unterstützen sie Schülerinnen und Schüler gezielt auf ihrem Weg in Ausbildung, Beruf oder weiterführende Bildung. 

„Wir haben ein System, das trägt, leistungsfähig ist und Chancen eröffnet. Zugleich sehen wir die Aufgaben, die vor uns liegen – und handeln gemeinsam mit den Schulen, den Kommunen und unseren Partnerinnen und Partnern in der Lehrkräftebildung. So eröffnen wir jungen Menschen in Schleswig-Holstein Perspektiven und machen Bildungsgerechtigkeit konkret“, sagte Bildungsministerin Stenke.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Wilko Huper | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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