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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Kulturministerin Dr. Stenke: 782.500 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm für die Sanierung der Kirche St. Bartholomäus in Wesselburen

Letzte Aktualisierung: 30.03.2026

WESSELBUREN. Die Sanierung der Kirche St. Bartholomäus in Wesselburen (Kreis Dithmarschen) wird mit 782.500 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm XIII des Bundes unterstützt. Kulturministerin Dr. Dorit Stenke überreichte heute (30. März) den Förderbescheid an Ina Brinkmann, Pastorin der Kirchengemeinde Wesselburen und Kirchengemeinderatsvorsitzende.

Die St. Bartholomäus-Kirche blickt auf eine lange Geschichte zurück – erbaut im 18. Jahrhundert überdauerte diese Kirche unbeschadet mehrere Hundert Jahre. Ich freue mich, dass die Kirche dank der Mittel auch für künftige Generationen als ein bedeutendes nationales Kulturdenkmal erhalten bleibt“, sagte sie bei einer Führung durch die Kirche. Gegenstand der Sanierung ist die Erneuerung der Sparschalung und der Kupferblecheindeckung des markanten Zwiebelturms. Pastorin Brinkmann ergänzte: „Mit dem Zwiebelturm identifizieren sich sehr viele Menschen in dieser Region, ob nun gläubig oder kulturbeflissen, für sie ist diese Kirche mit ihrer Zwiebel die Krone der Stadt Wesselburen."

Die Ursprünge des Vorgängerbaus der heutigen St.-Bartholomäus-Kirche reichen vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ein Großbrand im Jahr 1736 zerstörte große Teile dieser frühen Kirche. Der barocke Neubau wurde in den Jahren 1737 bis 1738 unter Leitung des Landesbaumeisters Johann Georg Schott errichtet. Zu den bedeutenden Ausstattungsstücken zählen die Sandsteintaufe aus dem 12. Jahrhundert sowie die erhaltene gotische Sakristei.

Die Sanierung beläuft sich nach einer Kostenschätzung der Kirchengemeinde auf insgesamt 1.565.000 Euro. Sie wird aus den Mitteln des Bundes und Mittel des Kirchenkreises Dithmarschen (502.500 Euro), des Vereins „Wir für St. Bartholomäus“ (150.000 Euro), der Reemtsma-Stiftung (100.000 Euro) und aus Eigenmitteln (30.000 Euro) finanziert. Kulturministerin Stenke bedankte sich ausdrücklich bei den vielen Organisationen, die ihren Teil beitragen. „Diese breite Unterstützung steht sinnbildlich für
Ihren Zusammenhalt und regionale Identifikation. Die Kirche St. Bartholomäus verbindet Menschen – über Institutionen und Zuständigkeiten hinweg.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: Beate Hinse | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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