KIEL. Hochschulen sind ein Standortfaktor. „Sie betreiben Spitzenforschung, sichern die akademische Ausbildung und gestalten den Technologie- und Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft"
, betonte Wissenschaftsministerin Dr. Dorit Stenke heute (20. März) im schleswig-holsteinischen Landtag.
Mit den Ziel- und Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2026 bis 2029 habe die Landesregierung „einen
verlässlichen Rahmen für die Hochschulentwicklung geschaffen – unter schwierigen Bedingungen, aber gemeinsam und zukunftsorientiert
.“
Der garantiere eine transparente Hochschulfinanzierung und sichere Forschung und Lehre auf einem hohen Niveau ab. Und gelte beispielsweise für die Lehrkräftebildung. Von 2022 bis 2027 erhalten die lehrkräftebildenden Hochschulen für die Allianz für Lehrkräftebildung 16 Millionen Euro, ab 2027 ist ein jährliches Budget von bis zu 3,5 Millionen Euro vorgesehen.
Auch in die Infrastruktur der Hochschulen werde kontinuierlich investiert. Ministerin Stenke: „
Das Land übernimmt in finanziell schwierigen Zeiten Verantwortung und hat alleine in den vergangenen vier Jahren über eine Milliarde Euro für den Hochschulbau
auf den Weg gebracht.“
Mittel des Landes fließen ebenfalls in das KI-Rechenzentrum an der Universität zu Lübeck und das neue Forschungszentrum Leistungselektronik an der HAW Kiel.
Ein Schwerpunkt der Vereinbarungen mit den Hochschulen sei der Bereich „Forschung und Transfer“. Vier Ziele seien miteinander vereinbart worden:
- Drittmitteleinwerbungen steigern,
- Forschungsleistungen dokumentieren,
- Forschungsprofile weiterentwickeln und
- Forschungskooperationen ausbauen.
Erste Erfolge seien zu verzeichnen. „Mit dem Ideenfonds unterstützen
wir Forschungsinitiativen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Schleswig-Holstein
dabei, Drittmittel einzuwerben. Eine Investition, die sich auszahlt“
, sagte die Wissenschaftsministerin. Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hätten Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – etwa für Graduiertenkollegs – einwerben können. Gleichzeitig werde die Kooperation zwischen den Hochschule und nationalen wie internationalen Partnern ausgebaut.
Auch die Exzellenzcluster seien eine wichtige Säule im Forschungssystem und werden finanziell gefördert. Ministerin Stenke: „Das ist verantwortungsvolle Hochschulpolitik: für
Bildung und exzellente Lehre, für freie Forschung und Forschungskooperationen und für Wissenschaftstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft.“
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