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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Bildungsministerin Stenke im Landtag: 

„Daten helfen, Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern und Schulen wirksam zu unterstützen“

Letzte Aktualisierung: 19.03.2026

KIEL. Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke hat heute (19. März) im Landtag die nächsten Schritte der datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung vorgestellt. Grundlage ist das im letzten Jahr veröffentlichte „Rahmenkonzept Schule 2035“, das die strategische Weiterentwicklung der Schulen für die kommenden zehn Jahre beschreibt. 

„Unser zentrales Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihr individuelles Leistungspotenzial und ihre Persönlichkeit voll zu entfalten“, betonte Stenke. Daten seien die notwendige Grundlage, um Kinder und Jugendliche passgenau zu fördern, Schule weiterzuentwickeln und mehr Bildungsgerechtigkeit zu erreichen. Ein wesentliches Element ist das Schul-Datenblatt für alle allgemeinbildenden Schulen. Es besteht aus ausgewählten Daten einer Schule im Vergleich zum Landesdurchschnitt und bildet die Grundlage für Gespräche zwischen Schulleitungen und Schulaufsicht. Auf dieser Basis werden konkrete Ziele und Maßnahmen zur weiteren Unterrichts- und Schulentwicklung vereinbart.

Unterstützt werden die Schulen dabei unter anderem mit bewährten Instrumenten wie dem Leseband.SH, dem Rechtschreib-Grundwortschatz oder der MatheZeit. Um Lernstände frühzeitig zu ermitteln, setzt das Land auf standardisierte Verfahren. Im laufenden Schuljahr wurde LeA.SH an wichtigen Übergängen eingeführt – von der Kita in die Grundschule sowie in die weiterführende Schule. Dabei werden Lernstände in Deutsch und Mathematik digital erfasst und individuelle Förder-Empfehlungen gegeben.

Zudem wird das Programm „Entwicklungsfokus Viereinhalb“, kurz EVi, gemeinsam mit dem Sozialministerium umgesetzt. EVi basiert auf der Zusammenarbeit von Kitas und Grundschulen und bildet die Grundlage für die sprachliche Förderung derjenigen Kinder, die besondere Unterstützung brauchen. 

Zugleich wird die digitale Infrastruktur ausgebaut. Fast alle allgemeinbildenden Schulen nutzen heute School-SH, die einheitliche Verwaltungssoftware des Landes. Mit dem Projekt „DaTUM“ entsteht zudem eine zentrale Auswertungs- und Berichtsplattform. Ein weiterer Baustein wird die Schüler-ID sein, die künftig die Bildungsbiografie eines Kindes besser sichtbar macht und damit eine kontinuierliche Förderung unterstützt.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Wilko Huper | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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