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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Bildungsministerin Stenke zu Eignungsprüfungen für das Gymnasium:

„Schulübergang braucht pädagogische Verantwortung und breite Diskussion“

Letzte Aktualisierung: 26.02.2026

KIEL. Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke hat heute (26. Februar) im Landtag betont, dass die Einführung von Eignungsprüfungen beim Übergang auf das Gymnasium sorgfältig geprüft und umfassend bewertet werden müsse. Der Wechsel auf eine weiterführende Schule sei ein wichtiger Meilenstein im Leben eines Kindes und verdiene eine verantwortungsvolle Entscheidung.

In Schleswig-Holstein ist die Empfehlung der Grundschule für den weiteren Bildungsweg nicht bindend. Eltern können ihr Kind auch ohne Gymnasialempfehlung an einem Gymnasium anmelden. Grundlage sind verpflichtende Beratungsgespräche an der Grundschule sowie – bei fehlender Empfehlung – zusätzlich am Gymnasium. Die Schulübergangsempfehlung basiert auf fachlichen Leistungen und einer pädagogischen Gesamtwürdigung.

Im Durchschnitt der vergangenen Jahre hatten 20 bis 25 Prozent der am Gymnasium angemeldeten Kinder eine reine Gemeinschaftsschulempfehlung. Der Anteil der sogenannten Schrägversetzungen nach dem 6. Jahrgang liegt bei 3 bis 4 Prozent.

Zur Forderung nach flächendeckenden Eignungsprüfungen für Kinder ohne Gymnasialempfehlung sagte die Bildungsministerin: „Wir prüfen sorgfältig, ob ein zusätzlicher Test der richtige Weg ist – rechtlich, pädagogisch und mit Blick auf die Chancengerechtigkeit.“ Schulischer Erfolg hänge von vielen Faktoren ab, die sich nicht vollständig in einem Test abbilden ließen.

Künftig sollen die Quoten der Empfehlungen und der Schrägversetzungen systematisch statistisch erfasst und ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage könne nach einer fundierten Bewertung über mögliche Anpassungen des Verfahrens entschieden werden, so Stenke. Auch Erfahrungen anderer Länder sollen in die Prüfung einbezogen werden.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Wilko Huper | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-5707 | E-Mail: | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter | Das Ministerium finden Sie im Internet unter

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