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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Schleswig-Holstein ist attraktiv für junge Lehrkräfte:

Hohe Nachfrage nach Vorbereitungsdienst und Plätzen mit Anwärtersonderzuschlag 

Letzte Aktualisierung: 03.02.2026

KIEL. Der Vorbereitungsdienst in Schleswig-Holstein wird weiterhin stark nachgefragt. Das gilt vor allem für die Lehrämter an Grundschulen und für Sonderpädagogik. Dort sind die Bewerbungszahlen im Vergleich zum vorherigen Schuljahr 2024/25 um 32 Prozent beziehungsweise 30 Prozent gestiegen. Im Lehramt an Gemeinschaftsschulen sind die Bewerbungszahlen sogar um über 40 Prozent gestiegen. Das Land hat deshalb erneut 40 zusätzliche Ausbildungsplätze an den allgemeinbildenden Schulen geschaffen. So konnten zum 1. Februar 2026 insgesamt 551 Lehrkräfte ihren Vorbereitungsdienst an den Schulen beginnen (zum 1. Februar 2025: 516). „Schleswig-Holstein ist attraktiv für angehende Lehrkräfte. Das zeigt die konstant hohe Nachfrage nach Plätzen im Vorbereitungsdienst. Wir sorgen damit in Zeiten des Fachkräftemangels vor und gewinnen die gut ausgebildeten Lehrkräfte von morgen“, sagte Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke heute (3. Februar) in Kiel. 

Als besonderen Erfolg wertete sie die Zahl der Einstellungen in den Vorbereitungsdienst mit Anwärtersonderzuschlag. Sie ist weiter angewachsen: Im Schuljahr 2025/26 wurden 83 Lehrkräfte mit diesem Zuschlag eingestellt (im Schuljahr 2024/25: 47 ). Damit wurde der bislang höchste Wert seit Einführung des Anwärtersonderzuschlags erreicht – nahezu doppelt so viele wie im Schuljahr 2024/2025 . Der Anwärtersonderzuschlag in Höhe von 250 Euro monatlich wird für den Einsatz an Grundschulen und Förderzentren in den Regionen mit einen besonders hohen Lehrkräftebedarf wie Kreise Steinburg, Herzogtum Lauenburg, Segeberg, Dithmarschen und Pinneberg sowie auf den nordfriesischen Inseln und für das Lehramt Sonderpädagogik in der Stadt Neumünster.

Der Zuschlag ist mit der Verpflichtung verbunden, nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes mindestens fünf Jahre, davon mindestens 18 Monate im jeweiligen Kreis, im Schuldienst des Landes Schleswig-Holstein tätig zu sein. Ministerin Dr. Stenke: „Wir haben mit dem Zuschlag gezielt einen Anreiz gesetzt, um Lehrkräfte für bestimme Regionen zu gewinnen. Die stetig steigende Nachfrage zeigt, dass dieses Instrument der Lehrkräftegewinnung funktioniert.  Ich freue mich für vor allem für die Schulen, die jetzt für sich werben können.“ 

Lehrkräfte, die ihren Vorbereitungsdienst abgeschlossen haben, können das Modell „Abordnung Plus“ nutzen. Wer drei Jahre an einer Schule mit höherem Bedarf unterrichtet, erhält anschließend an einer beliebten Schule der eigenen Wahl eine Stelle. Mit diesem Modell konnten im Verlauf des Schuljahres 2025/26 bereits 42 Einstellungen erfolgen und weitere Stellenausschreibungen und Besetzungsverfahren laufen noch. 

Positive Entwicklung auch bei den ausländischen Lehrkräften: Die Einstellungszahlen für den Anpassungslehrgang haben sich im Vergleich zum vorherigen Schuljahr nahezu verdoppelt. Im Schuljahr 2025/26 wurden 65 Lehrkräfte in den Anpassungslehrgang eingestellt, 2024/25 waren es 35. „Für einen hohen Teil von ausgebildeten Lehrkräften im Vorbereitungsdienst führt der Weg direkt in den Schuldienst des Landes Schleswig-Holstein. Im Jahr 2025 wurden über 90 Prozent der ehemaligen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst befristet oder unbefristet in den schleswig-holsteinischen Schuldienst eingestellt. Das gilt ganz besonders für das Lehramt an Grundschulen und für das Lehramt Sonderpädagogik“, betonte die Bildungsministerin.  

Verantwortlich für diesen Pressetext: Beate Hinse | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369| E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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