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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Bildungsministerin Stenke im Landtag:

„Gewaltmonitoring schafft Transparenz und stärkt Prävention an Schulen“

Letzte Aktualisierung: 28.01.2026

KIEL. Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke hat heute (28. Januar) im Landtag den Bericht zur Auswertung der Datenbank zum Gewaltmonitoring, kurz GEMON, für das Schuljahr 2024/25 vorgestellt. Schleswig-Holstein ist bundesweit das einzige Land, das seit 2018 Gewaltvorkommnisse an öffentlichen allgemein- und berufsbildenden Schulen systematisch und für die Schulen verpflichtend erfasst. 

„GEMON schafft Transparenz und ermöglicht es uns, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu reagieren“, betonte Bildungsministerin Stenke im Landtag. Die aktuelle, siebte Auswertung zeigt einen Rückgang der gemeldeten Vorfälle. Zugleich lässt sich eine besondere Betroffenheit einzelner Schulen und Schularten, insbesondere von Förderzentren mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, feststellen. „Hinter diesen Zahlen stehen Kinder und Jugendliche, die häufig aus Überforderung und der Not heraus handeln – nicht aus Absicht“, so Bildungsministerin Stenke. Das Bildungsministerium gehe allen Vorkommnissen nach und tausche sich mit den Schulleitungen aus, erklärte die Ministerin. Gemeinsam mit den Schulen setze man auf gezielte Unterstützung und Prävention. Multiprofessionelle Teams, schulische Beratung, Fortbildungsangebote des IQSH sowie eine systematische Bedarfsermittlung stärken die Schulen im Umgang mit herausfordernden Situationen. Zudem wurden die Planstellen an Förderzentren mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung um 55 erhöht. 

Ergänzend wurde die Zusammenarbeit mit Polizei und Jugendhilfe weiter gestärkt. Mit der neuen Broschüre „Kooperation Polizei & Schule“ erhalten Schulen, Lehrkräfte und Eltern praxisnahe Orientierung. „Schule muss ein sicherer Ort sein. Dafür braucht es Aufklärung, Prävention und ein starkes Unterstützungssystem“, erklärte Bildungsministerin Stenke.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Wilko Huper | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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