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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Schleswig-Holstein treibt Fusionsforschung voran

Letzte Aktualisierung: 28.01.2026

KIEL. Schleswig-Holstein festigt seine Vorreiterrolle in der Energiewende und setzt auf die Erforschung klimaneutraler Fusionsenergie. Wissenschaftsministerin Dr. Dorit Stenke betonte heute (28. Januar) im Landtag: „Die Forschung an Fusionstechnologien stärkt den Innovationsstandort Schleswig-Holstein. Und sie wird einen Beitrag leisten, um Fachkräfte und Investitionen für unser Land zu gewinnen.“

Das Land fördert daher gezielt Projekte wie das Leistungselektronische Anwendungszentrum an der HAW Kiel, das mit 15 Mio. Euro ermöglicht wird, und das Institut für die transformation des Energiesystems an der FH Westküste. Bis 2027 stehen 1,5 Mio. Euro für Anschubfinanzierungen für Projekte der Energiewendeforschung bereit.

„Zugleich werden wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern, die an neuen Formen der Energiegewinnung arbeiten – und daran, dass klimaneutrale Fusionsenergie
zukunftsfähig wird. Das deckt sich mit der Hightech Agenda Deutschland des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt“, erläuterte Ministerin Dr. Stenke. Klimaneutrale Energieerzeugung durch Fusion stellt in dieser Agenda eine Schlüsseltechnologie dar.

Ein zentraler Baustein ist die Röntgenlaser-Großforschungsanlage European XFEL in Schenefeld, die gemeinsam mit dem Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY betrieben wird. „Ein wesentlicher Vorteil von XFEL ist, dass durch die baulichen Voraussetzungen bereits in zwei bis drei Jahren konkrete Forschungsarbeit zur Laserfusion beginnen könnte“, hob die Ministerin einen Standortvorteil Schleswig-Holsteins hervor.

Schleswig-Holstein engagiert sich in der bundesweiten Fusionsallianz mit sechs weiteren Ländern, um Synergien zu nutzen. Die Allianz orientiert sich dabei an der Hightech Agenda Deutschland, die bis 2029 über 2 Milliarden Euro in die Fusionsforschung investieren wird. „Schleswig-Holstein ist ein Energiewende-Land. Mit rechnerisch über 160 Prozent erneuerbarer Stromerzeugung im Landesverbrauch exportieren wir schon heute saubere Energie“, unterstrich Dr. Stenke.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Dörte de Graaf | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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