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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Flex-Konzept in Schleswig-Holstein:

Erfolgreiche Unterstützung für Schulabschlüsse und Berufseinstieg

Letzte Aktualisierung: 28.01.2026

KIEL. Das Flex-Konzept in Schleswig-Holstein zeigt weiterhin positive Ergebnisse bei der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, die Gefahr laufen, den Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) nicht zu erreichen. Wie Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke heute (28. Januar) im Landtag betonte, ermöglicht das Konzept durch eine flexible Übergangsphase in den Jahrgangsstufen 8 und 9 gezielte Förderung und Begleitung. „Damit stellen wir bereits Ende der Jahrgangsstufe 7 wichtige Weichen für die berufliche Orientierung und schulische Stabilisierung“, unterstrich Dr. Stenke. 

Das Besondere an Flex ist das Zusammenwirken von Praxisphasen, Coaching und Unterricht. Schulen entscheiden selbst, welche Schülerinnen und Schüler in einer solchen flexiblen Übergangsphase lernen. Der Erfolg: Über 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler erwerben ihren ESA in flexiblen Lerngruppen mit Coaching. „Auch gehen stets mehr als 35 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus Flex-Klassen mit Coaching direkt in eine schulische oder duale Ausbildung über“, führte die Ministerin aus.  Das Land plant, das Flex-Konzept weiter auszubauen. Ein Erlass wird derzeit in enger Abstimmung mit Schulen und Trägern erarbeitet, um praktische Erfahrungen einfließen zu lassen.

Die Landesregierung hat bereits die Stellenzuweisung auf 36 Planstellen erhöht. „Im Schuljahr 2025/26 wurden die 66 Flex-Standorte bereits mit einer zusätzlichen Lehrkräftestelle gestärkt; 2026/27 werden es vier weitere Stellen für drei Schuljahre sein“, sagte die Ministerin. Das Flex-Konzept wird im Rahmen des Handlungskonzepts STEP (Selbsteinschätzung, Training, Entwicklung und Perspektive) und dessen Evaluation fachlich bewertet. Diese begleitende Auswertung wird durch Fachgespräche mit Trägern und Schulen ergänzt. „Wir haben hier also eine valide Datenbasis und brauchen keine gesonderte Flex-Evaluation.“

Aktuell profitieren 2.168 Schülerinnen und Schüler an 66 Schulen von 138 Flex-Lerngruppen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass viele dieser jungen Menschen einen Schulabschluss erlangen – durch Flex und durch mehr Zeit und Unterstützung“, betonte Dr. Stenke.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Dörte de Graaf | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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